| 01.02.2012 |
Personensicherheitssystem für Felslabor Äspö
Im Felslabor Äspö der schwedischen Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) kommt das Personensicherheitssystem «Watchersystem» der österreichischen Identec Solutions AG zum Einsatz.
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| 23.01.2012 |
Schweiz: Standortvorschläge für Tiefenlager-Oberflächenanlagen
Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) schlägt 20 Standortareale vor, auf denen die Oberflächenanlagen künftiger geologischer Tiefenlager platziert werden könnten. Die Regionalkonferenzen der Standortregionen werden diese Vorschläge in den nächsten Monaten bewerten und in Zusammenarbeit mit der Nagra die Ausgestaltung, Platzierung und Erschliessung der Oberflächeninfrastruktur konkretisieren.
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| 23.01.2012 |
Kanada: neue Lager für schwachaktiven Abfall in Port Hope
Die kanadische Regierung investiert in den nächsten zehn Jahren CAD 1,28 Mrd. (CHF 1,14 Mrd.), um die Lagerung schwachaktiven Abfalls in Port Hope, Provinz Ontario, zu optimieren.
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| 09.01.2012 |
Tiefenlager in Frankreich: Hauptauftragnehmer bestimmt
Die französische Agence nationale pour la gestion des déchets radioactifs (Andra) hat das Joint Venture Gaiya aus der Anlagenbauerin Technip SA und dem Ingenieurunternehmen Groupe Ingérop SA als Hauptauftragnehmer für die Auslegung des geplanten Centre industriel de stockage géologique (Cigéo) ausgewählt.
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| 05.01.2012 |
Spanien: Zwischenlager-Standort ausgewählt
Die spanische Regierung hat am 30. Dezember 2011 die Kandidatur von Villar de Canas in der Provinz Cuenca als Standortgemeinde für ein Zwischenlager für ausgediente Brennelemente und hochaktive Abfälle angenommen.
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| 04.01.2012 |
Schweden: Erhöhung der Entsorgungsgebühr
Die schwedische Regierung hat die durchschnittliche Gebühr für die Entsorgung des nuklearen Abfalls auf 2,2 Öre (0,30 Rp.) je kWh heraufgesetzt. Damit beträgt die Gebühr in den nächsten drei Jahren mehr als doppelt so viel als bisher.
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| 29.12.2011 |
Weiterbetrieb des Tiefenlabors in Frankreich genehmigt
Die französische Agence nationale pour la gestion des déchets radioactifs (Andra) darf ihr unterirdisches Laboratorium zur Erforschung der Eignung von Tongestein für Endlager bis 2030 weiterbetreiben.
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| 21.12.2011 |
Grossbritannien publiziert Finanzierungsleitfaden Entsorgung
Die britische Regierung will vor Beginn eines Kernkraftwerk-Neubaus von den neuen Kernkraftwerksbetreibern ein «Funded Decommissioning Programme» (FDP) vorliegen haben. Die hierfür nötigen Leitlinien zur Finanzierung der Stilllegung und des Abfallmanagements hat das britische Department of Energy and Climate Change (DECC) am 8. Dezember 2011 veröffentlicht.
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| 21.12.2011 |
Deutschland: Gorleben-Ausbau vorerst gestoppt
Der Salzstock Gorleben als Endlager für wärmeentwickelnde radioaktive Abfälle soll nicht weiter ausgebaut werden, bleibt aber als «Vergleichsstandort» erhalten. Das hat der deutsche Bundesumweltminister Norbert Röttgen mit Ländervertretern vereinbart.
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| 15.12.2011 |
Kanada kann Felslabor in Schweden nutzen
Die kanadische Entsorgungsgesellschaft Nuclear Waste Management Organisation (NWMO) kann im Felslabor Äspö der schwedischen Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) Forschung durchführen. Dies haben die beiden Organisationen vertraglich vereinbart.
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| 09.12.2011 |
Grossbritannien will ziviles Plutonium-Lager aufheben
Die Regierung Grossbritanniens will ihre zivilen Plutonium-Vorräte aufbrauchen. Diese sollen zum grossen Teil zu Mischoxid-(Mox-)Brennstoff verarbeitet werden. Dies begrüssen gemäss Vernehmlassung Bevölkerung und Industrie.
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| 06.12.2011 |
Start zweite Etappe Standortsuche für geologische Tiefenlager
Die erste Etappe der Suche nach geologischen Tiefenlagerstandorten für radioaktive Abfälle in der Schweiz ist abgeschlossen. Der Bundesrat hat am 30. November 2011 den Ergebnisbericht gutgeheissen und entschieden, die sechs von der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) vorgeschlagenen Standortgebiete in den Sachplan geologische Tiefenlager aufzunehmen. Er hat zudem das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) beauftragt, Etappe 2 der Standortsuche einzuleiten.
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| 30.11.2011 |
Bulgarien, Litauen und Slowakei: mehr EU-Mittel für Stilllegungen
Die Europäische Kommission will die Stilllegung von Kernkraftwerken alter sowjetischer Bauart in Bulgarien, Litauen und der Slowakei mit weiteren EUR 500 Mio. (CHF 617 Mio.) unterstützen.
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| 24.11.2011 |
Stilllegung und Entsorgung: neue Kostenstudien veröffentlicht
Am 23. November 2011 hat die Kommission für den Stilllegungsfonds für Kernanlagen und den Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke die alle fünf Jahre zu erhebenden Kostenstudien provisorisch genehmigt. Diese bilden die Grundlage für die Berechnung der Beiträge für die Periode 2012–2016. Die voraussichtlichen Kosten für die Nachbetriebsphase und die Stilllegung der schweizerischen Kernkraftwerke sowie die Entsorgung der radioaktiven Abfälle sind demnach teuerungsbereinigt insgesamt rund 10% höher als die bisherigen Kostenschätzungen aus dem Jahr 2006.
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| 22.11.2011 |
Finnland und Schweden: Zusammenarbeit bei Endlagerung
Die schwedische Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) und ihre finnische Partnerorganisation Posiva Oy haben einen Zusammenarbeitsvertrag unterzeichnet. Sie wollen gemeinsam die Forschung und Entwicklung der Endlagerung ausgedienter Brennelemente und der Verpackungstechnologie vorantreiben.
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