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Artikel zum Thema: Wiederaufarbeitung und Entsorgung

26.06.2009 Vertrag zur Uranrückverdünnung
Die Nuclear Fuel Services and die Wesdyne International werden gemeinsam 12,1 t hoch angereichertes Uran (HEU) rückverdünnen und lagern. Die National Nuclear Security Administration (NNSA) des amerikanischen Department of Energy hat ihnen am 23. Juni 2009 einen Vertrag in der Höhe von USD 209 Mio. (CHF 223 Mio.) erteilt.
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23.06.2009 Erste Sitzung des Technischen Forums Sicherheit
Das im Rahmen des Sachplans geologische Tiefenlager eingesetzte Technische Forum Sicherheit hat am 18. Juni 2009 an der ETH Zürich unter der Leitung des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) seine erste Sitzung abgehalten.
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19.06.2009 Serbien gibt bestrahltes HEU an Russland zurück
Aus dem serbischen Forschungsreaktor des Instituts für Nuklearwissenschaften «Vinca» soll bestrahlter Brennstoff aus hochangereichertem Uran (HEU) nach Russland überführt werden. Ein entsprechendes Regierungsabkommen haben der Leiter der staatlichen föderalen russischen Agentur für Atomenergie (Rosatom), Sergei Kirijenko, und der serbische Wissenschaftsminister, Bozidar Jelic, am 10. Juni 2009 unterzeichnet.
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18.06.2009 Finnland: Sicherheitsbehörde für Tiefenlager-Erweiterung
Die finnische Kernenergiesicherheitsbehörde Stuk hat in ihrer Stellungnahme vom 29. Mai 2009 mitgeteilt, es gebe keine sicherheitstechnischen Gründe gegen die Erweiterung des geplanten Tiefenlagers für verbrauchten Kernbrennstoff auf 12'000 t Uran.
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05.06.2009 Schweden: Tiefenlager für hochaktive Brennelemente bei Forsmark
Die schwedische Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) hat Forsmark als Standort für das schwedische Tiefenlager für den hochaktiven ausgedienten Kernbrennstoff ausgewählt. Dies hat die SKB am 3. Juni 2009 bekannt gegeben. Am gleichen Standort betreibt die SKB seit 1988 das Tiefenlager für schwach- und mittelaktive Abfälle.
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02.06.2009 Hochangereichertes Uran von Kasachstan nach Russland
Zwischen Dezember 2008 und Mai 2009 sind 73,7 kg hochangereichertes Uran (HEU) in vier Lieferungen von Kasachstan nach Russland zurückgebracht worden. Dies hat die amerikanische National Nuclear Security Administration (NNSA) des Department of Energy am 19. Mai 2009 bekannt gegeben.
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02.06.2009 Hochangereichertes Uran von Australien in die USA
Mit der letzten Lieferung von 14,5 kg hochangereichertem Uran (HEU) von Australien in die USA sind laut der amerikanischen National Nuclear Security Administration (NNSA) des Department of Energy mehr als 100 kg HEU amerikanischer Herkunft aus Australien in das Ursprungsland zurückgegeben worden.
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15.05.2009 Schweizer Kernmaterialbestände im Ausland
Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, die Schweizer Unternehmen gehören, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Nachdem diese Bestände erstmals für das Jahr 2005 erfasst wurden, hat das Bundesamt für Energie (BFE) am 15. Mai 2009 die Bestandeszahlen für das Jahr 2008 veröffentlicht.
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14.05.2009 Dounreay: Roboter für Rückbau entwickelt
Die laufenden Rückbauarbeiten am schottischen Standort Dounreay haben einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Dounreay Site Restoration Ltd. (DSRL) hat für den Rückbau der nuklearen Einrichtungen einen speziellen ferngesteuerten Roboter entwickelt.
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08.05.2009 Schweiz: Beirat Entsorgung eingesetzt
Das Auswahlverfahren für geologische Tiefenlager zur Entsorgung radioaktiver Abfälle wird von einem unabhängigen Gremium begleitet. Moritz Leuenberger, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek), hat den gemäss Sachplan geologische Tiefenlager vorgesehenen «Beirat Entsorgung» eingesetzt.
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07.04.2009 Weiterer Brennelement-Transport aus Leibstadt planmässig abgeschlossen
Am 28. März 2009 ist ein weiterer Transport- und Lagerbehälter mit 69 ausgedienten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Leibstadt ins Zentrale Zwischenlager Würenlingen (Zwilag) überführt worden. Der Transport stand unter der Aufsicht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi). Er verlief planmässig und ohne Zwischenfälle.
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27.03.2009 Kanton Aargau: kein Gesetz gegen Tiefenlager
Der Kanton Aargau will die Planung und den Bau eines Tiefenlagers für radioaktive Abfälle auf Kantonsgebiet nicht gesetzlich verbieten. Der Grosse Rat ist der Empfehlung des Regierungsrats gefolgt und hat sich am 17. März 2009 mit 82 zu 29 Stimmen gegen die Forderung der Grünen Fraktion nach einem Verbot von Tiefenlagern ausgesprochen.
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19.03.2009 Finnland: Gesuch für Grundsatzentscheid zur Erweiterung des Tiefenlagers eingereicht
Die Posiva Oy hat am 13. März 2009 der finnischen Regierung ihr Gesuch um einen Grundsatzentscheid zur Erweiterung des Tiefenlagers für verbrauchten Kernbrennstoff eingereicht. Die Vergrösserung des Tiefenlagers von den ursprünglich projektierten 9000 t auf neu 12'000 t Uran berücksichtigt nun auch die Endlagerung des verbrauchten Kernbrennstoffs aus dem geplanten Kernkraftwerksblock Loviisa-3 der Fortum.
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19.03.2009 Litauen: Stilllegungsarbeiten für Ignalina vergeben
Ein Konsortium angeführt von der britischen VT Nuclear Services kann für das litauische Kernkraftwerk Ignalina-1 Stilllegungsarbeiten im Wert von EUR 2,8 Mio. (CHF 4,3 Mio.) durchführen. Litauen hatte als Voraussetzung für den EU-Beitritt im Jahr 2004 den ersten Reaktorblock von Ignalina abgeschaltet.
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16.03.2009 Mox-Transport von Frankreich nach Japan gestartet
Am 5. März 2009 haben Mox-Brennelemente aus französischen Produktionsstätten der Areva NC an Bord der Schiffe «Pacific Pintail» und «Pacific Heron» den französischen Hafen Cherbourg Richtung Japan verlassen. Dies ist seit 1999 der dritte Mox-Transport nach Japan.
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