| 05.07.2010 |
Energietagung am PSI
Das Paul Scherrer Institut (PSI) und das Kompetenzzentrum Energie und Mobilität (CCEM) des ETH-Bereichs haben am Freitag 11. Juni 2010 zur Energietagung im Auditorium des PSI eingeladen. Energieexperten aus Forschung und Industrie gaben dabei Einblicke in die Vielfalt der technischen Verfahren, die zu einer Reduzierung des CO2-Ausstosses und so zu einem positiven Einfluss auf das globale Klima führen könnten.
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| 16.06.2010 |
EU-Forschungsinstitute wollen gasgekühlten schnellen Reaktor entwickeln
Forschungszentren in der Tschechischen Republik, Ungarn und der Slowakei wollen den Bau eines gasgekühlten schnellen Reaktors (Gas-Cooled Fast Reactor, GFR) vorantreiben. Sie haben dies Ende Mai 2010 mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekundet.
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| 15.06.2010 |
Deutschland: Kompetenzerhaltung in der Kerntechnik
Die vier grossen deutschen Kernkraftwerksbetreiber E.On Kernkraft, RWE Power, EnBW Kernkraft und Vattenfall Europe Nuclear Energy intensivieren ihre Anstrengungen zum Erhalt und Ausbau der kerntechnischen Kompetenzen an Forschungseinrichtungen und Hochschulen.
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| 08.06.2010 |
swissnuclear-Preis für Nachwuchsforscher am PSI
Zum vierten Mal in Folge hat die swissnuclear den mit CHF 150'000 dotierten Förderpreis für das Forschungsprojekt des Jahres verliehen. Die Auszeichnung geht an Frau Dr. Sousan Abolhassani vom Paul Scherrer Institut (PSI). Mit ihrer Forschung im Bereich der Brennstofftechnologie tragen Sousan Abolhassani und ihr Team dazu bei, die Wirtschaftlichkeit von Kernkraftwerken weiter zu erhöhen, erklärte die swissnuclear.
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| 04.06.2010 |
Tau-Neutrino im Opera-Experiment vermutlich nachgewiesen
Ende Mai 2010 konnte im Opera-Detektor im italienischen Gran Sasso höchst wahrscheinlich ein erstes Tau-Neutrino nachgewiesen werden. Dies gelang mit Hilfe eines grenzüberschreitenden Experiments, bei dem über drei Jahre lang ein Neutrinostrahl 732 km weit durch das Erdinnere geschickt wurde.
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| 03.06.2010 |
Doktorandentag des Departements Nukleare Energie und Sicherheit am PSI 2010
Am 27. Mai 2010 ist am Paul Scherrer Institut (PSI) der zweite Doktorandentag des Departements Nukleare Energie und Sicherheit (NES) durchgeführt worden. 22 Doktoranden des NES stellten den aktuellen Stand ihrer Arbeiten vor. Am Schluss des Tages wurden die jeweils besten Präsentationen jedes Studienjahrgangs von einer Jury ausgezeichnet.
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| 28.05.2010 |
PSI-Forscher arbeiten an der Kerntechnik von morgen
Das Paul Scherrer Institut (PSI), das grösste Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz, erforscht unter anderem neue Technologien für eine effiziente, umweltschonende und sichere Energieversorgung. Prof. Joël Mesot, Direktor des PSI, verdeutlichte an der Jahresversammlung des Nuklearforums Schweiz die Herausforderungen in der Kernenergieforschung und verwies auf die Vorteile der Forschung an den Grossanlagen des PSI.
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| 15.04.2010 |
Neuausrichtung der Schweizer Energieforschung lanciert
Die Energieforschung in der Schweiz soll sich den künftigen Trends im Energiesektor anpassen. Das lässt die eidgenössische Energieforschungskommission (Core) in ihrem Jahresbericht 2009 verlauten. Die Core hat das Energieforschungskonzept des Bundes für 2013–2016 deshalb auf die vier strategischen Schwerpunkte «Wohnen und Arbeiten der Zukunft», «Mobilität der Zukunft», «Energiesysteme der Zukunft» und «Prozesse der Zukunft» ausgerichtet.
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| 13.04.2010 |
Laufwellen-Brutreaktoren – dank Bill Gates
Das amerikanische Unternehmen TerraPower arbeitet an der Entwicklung eines Laufwellenreaktors, der bis zu hundert Jahre lang ohne neuen Brennstoff auskommen soll. Das Projekt steckt noch in der Simulationsphase.
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| 09.04.2010 |
Südkoreanisches Konsortium baut ersten Forschungsreaktor Jordaniens
Ein südkoreanische Konsortium bestehend aus dem staatlichen Korea Atomic Energy Research Institute (KAERI) und der Daewoo Engineering and Construction wird den ersten jordanischen Forschungsreaktor bauen. Dies gab das koreanische Ministerium für Bildung, Forschung und Technologie am 30. März 2010 bekannt.
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| 08.04.2010 |
USA: staatliche Förderung der Kernenergieausbildung und -forschung
Das amerikanische Department of Energy (DOE) will mit Finanzspritzen von insgesamt USD 14,5 Mio. (CHF 15,5 Mio.) universitäre Forschungsreaktoren modernisieren sowie den Kauf von Ausrüstung für die Kernenergieforschung an Universitäten unterstützen.
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| 31.03.2010 |
Cern: Kollisionen mit Hochgeschwindigkeit geglückt
Forschern am Europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf ist es am 30. März 2010 um 13:06 Uhr gelungen, Protonen mit 7 Tera-Elektronenvolt (TeV) – 3,5 TeV je Strahl – im Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) kollidieren zu lassen. Der LHC beginnt nun eine erste lange Betriebsperiode mit einer Energie, die dreieinhalb Mal höher ist als bisher in einem Teilchenbeschleuniger erreichte Energien.
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| 25.03.2010 |
Präzisionswaage für Atomkerne
Was es auf der Weltkarte längst nicht mehr gibt, vermuten Physiker im Periodensystem der Elemente: eine unentdeckte Insel. Das Periodensystem erweitern die Forscher, indem sie superschwere Elemente, also Elemente, die schwerer sind als Uran, im Labor erzeugen. Doch je schwerer die Atomkerne der neu erzeugten Stoffe sind, desto schneller zerfallen sie, oft innerhalb von Millisekunden. Physiker wollen dennoch immer weiter in das Meer der Instabilität vordringen. Denn sie sind überzeugt, dass es Atomkerne gibt, die schwerer sind als die bislang erzeugten und dennoch stabil. Doch bei der Suche nach der Insel der Stabilität stochern sie im Nebel, denn sie wissen nicht, welche Kombinationen von Protonen- und Neutronenzahl stabile Kerne ermöglichen. Einen Wegweiser im Nebel hat nun eine von der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH (GSI) in Darmstadt geführte internationale Kollaboration entwickelt: Eine Präzisionswaage für superschwere Atomkerne erlaubt es, das Suchgebiet einzugrenzen.
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| 24.03.2010 |
Ansto geht neue nukleare Forschungskooperationen ein
Die Australian Nuclear Science and Technology Organisation (Ansto) und das französische Commissariat à l'énergie atomique et aux énergies alternatives (CEA) verstärken ihre wissenschaftliche Zusammenarbeit. Gleichzeitig treibt die Ansto gemeinsam mit der Curtin University of Technology die Forschung im Bereich der Entsorgung voran.
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| 12.03.2010 |
USA: Phase 1 der Entwicklung neuer Kernreaktoren
Der amerikanische Energieminister, Steven Chu, hat am 8. März 2010 die Gewinner der rund USD 40 Mio. (CHF 43 Mio.) Fördergelder zur Entwicklung neuer Reaktorsysteme der vierten Generation bekannt gegeben. Es sind dies zwei Teams unter der Führung der Westinghouse Electric Co. und der General Atomics.
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