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Artikel zum Thema: Sicherheit und Strahlenschutz

06.02.2012 IAEO-Mission in Japan abgeschlossen
Ein Expertenteam der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) hat Ende Januar 2012 die Überprüfungsmission der von der japanischen Regierung angeordneten Sicherheitsbewertung der Kernkraftwerke Japans abgeschlossen.
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02.02.2012 NAZ: Reaktorunfall in Japan dominierte Tätigkeit 2011
Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) im Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat im Jahr 2011 deutlich weniger Meldungseingänge verzeichnet als im Vorjahr. Dominiert wurde das Jahr 2011 vom Einsatz nach dem Reaktorunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi, wie die NAZ in ihrem Rückblick festhält.
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01.02.2012 Personensicherheitssystem für Felslabor Äspö
Im Felslabor Äspö der schwedischen Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) kommt das Personensicherheitssystem «Watchersystem» der österreichischen Identec Solutions AG zum Einsatz.
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30.01.2012 Transportfähiges System zur Wasserdekontamination
Die japanischen Firmen Toshiba und IHI Corporation haben gemeinsam ein transportfähiges System zur Dekontamination von Trinkwasser entwickelt. Das Sarry-Aqua genannte System soll in der Gegend rund um Fukushima zum Einsatz kommen.
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26.01.2012 2011 keine ungeplanten Schnellabschaltungen in der Schweiz
Der Betrieb der Kernanlagen in der Schweiz war auch im vergangenen Jahr sicher, durfte das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) am 24. Januar 2012 im Rückblick feststellen. In keinem der fünf Reaktoren kam es zu einer ungeplanten Schnellabschaltung. Der Strahlenschutz der Bevölkerung war jederzeit gewährleistet.
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24.01.2012 Neue Kinderkrebsstudie für französische Kernkraftwerke
Eine epidemiologische Studie des französischen Institut national de la santé et de la recherche médicale (Inserm) über Kinderleukämie im Umkreis der 19 französischen Kernkraftwerksstandorte ist am 5. Januar 2012 im International Journal of Cancer online publiziert worden. Die Studie weist eine statistisch marginale Erhöhung für Kinderleukämie im Umkreis von 5 km für die Jahre 2002 bis 2007 aus. Gleichzeitig weisen die Autoren darauf hin, dass die radiologischen Emissionen der Kernkraftwerke nicht für die Erhöhung verantwortlich gemacht werden können.
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20.01.2012 Kostenschlüssel für Jodtabletten werden neu beurteilt
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat am 11. Januar 2012 einen Bericht über die Kosten der Verteilung der Jodtabletten in der Schweiz veröffentlicht. Demnach prüft eine interdepartementale Arbeitsgruppe gegenwärtig, ob die Schweizer Kernkraftwerksbetreiber einen höheren Anteil als die bisherigen 50% beim Austausch der Tabletten in Zone 3 tragen müssen.
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20.01.2012 EU-Stresstest: Expertenbesuch Ende März 2012
Zurzeit überprüfen die Sachverständigen der EU die bis Ende Dezember 2011 eingereichten Länderberichte zum EU-Stresstest. Die für die Schweiz zuständigen Experten werden Ende März im Rahmen ihrer Überprüfungsarbeiten in die Schweiz kommen. Der Überprüfungsbericht Schweiz wird im Mai 2012 vorliegen.
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12.01.2012 Neue Daten für Erdbebengefährdung der Schweizer KKW
Bis Ende 2012 sollen neue Daten zur Berechnung der Gefährdung der Schweizer Kernkraftwerke (KKW) durch Erdbeben vorliegen, lässt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) Anfang Januar verlauten. Für den EU-Stresstest galten noch die Gefährdungsannahmen aus dem Jahr 2009. Für den Nachweis zur Beherrschung des 10'000-jährigen Erdbebens, den die Werke bis Ende März 2012 einreichen müssen, gelten jedoch bereits die neuen, strengeren Vorgaben.
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11.01.2012 EU-Stresstest bestätigt Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke
Der EU-Stresstest bestätigt erneut den hohen Sicherheitsstandard der Schweizer Kernkraftwerke und die Richtigkeit der bisherigen Massnahmen aufgrund der Erkenntnisse aus dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat aber, gestützt auf die Eingaben der Betreiber, acht weitere «offene Punkte» identifiziert, welche die 37 Prüfpunkte aus der Fukushima-Analyse ergänzen.
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05.01.2012 Ensi-Bericht zu Fukushima: Radiologische Auswirkungen
Neun Monate nach dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi arbeitet Japan daran, die Strahlenbelastung in der Unfallregion einzudämmen. Vor welchen Herausforderungen das Land dabei steht, zeigt ein Bericht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) zu den radiologischen Auswirkungen des Unfalls vom 11. März 2011. Die Lehren für den Schweizer Strahlenschutz hat das Ensi bereits Ende Oktober 2011 gezogen.
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04.01.2012 Frankreich: Überprüfung aller Kernkraftwerke der 900-MW- und 1300-MW-Leistungsklasse
Nachdem die Electricité de France (EDF) anlässlich der dritten 10-Jahres-Inspektion der Kernkraftwerkseinheit Gravelines-1 Risse in einer Instrumentierungsdurchführung in der Bodenkalotte des Reaktordruckgefässes entdeckt hat, verlangt die französische Autorité de Sureté Nucléaire (ASN), diese Durchführungen an allen Kernkraftwerkseinheiten der 900-MW- und 1300-MW-Baureihe zu kontrollieren.
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03.01.2012 Aufsichtsbehörden der VAE und Südkoreas arbeiten zusammen
Die nuklearen Aufsichtsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Südkoreas haben einen Kooperationsvertrag über nukleare Sicherheit, Schutz und Safeguards unterzeichnet.
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28.12.2011 Fukushima-Daiichi: Kritik an Betreiberin, Behörden und Regierung
Eine von der japanischen Regierung im Mai 2011 eingesetzte unabhängige Kommission hat in einem Zwischenbericht das Verhalten der Betreiberin Tokyo Electric Power Company (Tepco) und der Regierung vor und nach dem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi mit klaren Worten kritisiert. Sie hätten sich ungenügend vorbereitet, die Katastrophe falsch eingeschätzt und fehlerhaft reagiert. Das Katastrophenmanagement habe versagt.
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28.12.2011 Expertenteam der IAEO besucht Vereinigte Arabische Emirate
Eine Delegation von Sicherheitsexperten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) lobt die neu geschaffene Nuklearaufsichtsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) für die Einführung und Umsetzung eines hohen Sicherheitsstandards. Jedoch müsse die Regierung der VAE die Strategie zum Management radioaktiver Abfälle noch festlegen und umsetzen, halten die Experten fest.
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