| 25.10.2011 |
Nuklearabkommen zwischen China und Taiwan
Die chinesische Regierung hat bestätigt, dass Unterhändler aus China und Taiwan am 20. Oktober 2011 eine Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der nuklearen Sicherheit abgeschlossen haben.
|
PDF
|
| 21.10.2011 |
IAEO-Experten von Arbeiten rund um Fukushima beeindruckt
Die japanischen Behörden, die mit der Dekontamination der strahlenbelasteten Umgebung des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi betraut sind, sollen nicht «überkonservativ» sein. Dies empfehlen Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), die sich vom 7. bis 14. Oktober 2011 ein Bild der Arbeiten vor Ort gemacht haben.
|
PDF
|
| 21.10.2011 |
Unabhängigkeitsbestimmungen für Ensi-Rat verschärft
Der Bundesrat hat die Verordnung über das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) angepasst. Dabei hat er die Ausführungsbestimmungen zur Unabhängigkeit der Mitglieder des Ensi-Rats präzisiert. Nun ist genauer als bisher festgelegt, welche Arten Tätigkeiten und Verbindungen mit der Mitgliedschaft im Ensi-Rat unvereinbar sind.
|
PDF
|
| 19.10.2011 |
Schweizer Kernkraftwerke als Vorbild für Japaner
Japanische Kernkraftwerksbetreiber haben anfangs Oktober 2011 die Schweiz besucht. Im Kernkraftwerk Leibstadt hat die Delegation die gefilterte Containment-Druckentlastung und Notkühlsysteme besichtigt. Der Besuch war ein Ergebnis der Reaktorunfallanalyse von Fukushima-Daiichi. Die Schweiz gilt in Japan als Vorbild in Sachen Reaktorsicherheit.
|
PDF
|
| 14.10.2011 |
Ensi weist Greenpeace-Eingabe ab
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat eine Eingabe der Greenpeace Schweiz abgewiesen, wonach es nach dem Reaktorunfall vom 11. März 2011 im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi unrichtige Informationen verbreitet und in widerrechtlicher Weise die Durchsetzung einer Verordnung unterlassen habe. Die Greenpeace Schweiz hatte das Rechtsbegehren im Namen von drei Anwohnern des Kernkraftwerks Mühleberg gestellt.
|
PDF
|
| 05.10.2011 |
Japan: Evakuierungsempfehlung für Teile Fukushimas aufgehoben
Die japanische Regierung hat am 30. September 2011 die Evakuierungsempfehlung für Gebiete im Umkreis zwischen 20 und 30 km um das zerstörte Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi aufgehoben.
|
PDF
|
| 03.10.2011 |
IAEO lanciert neues Notfall-Informationssystem
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat im Juni 2011 ihr neues Informationssystem für radiologische Ereignisse (Unified System for Information Exchange on Incidents and Emergencies, USIE) in Betrieb genommen. Es löst die beiden bisherigen Informationsplattformen der IAEO ab.
|
PDF
|
| 30.09.2011 |
Japan: Alle Fukushima-Reaktoren unter 100°C
Die Temperaturen in den Reaktoren 1, 2 und 3 des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi sind erstmals seit dem 11. März 2011 wieder unter die 100-Grad-Marke gefallen. In den Reaktoren 1 und 3 liegt die Temperatur seit August stabil unter 100°C, im unteren Teil des Reaktors 2 fiel die Temperatur am 28. September 2011 auf 99,4°C.
|
PDF
|
| 27.09.2011 |
Generalversammlung genehmigt IAEO-Aktionsplan
Die Generalversammlung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) hat am 22. September 2011 einen Aktionsplan zur Verbesserung der Kernkraftwerksicherheit einstimmig gutgeheissen.
|
PDF
|
| 26.09.2011 |
Kernkraftwerk Mühleberg wieder in Betrieb
Die BKW FMB Energie AG (BKW) hat nach Abschluss der Jahresrevision und der Optimierungsarbeiten am Einlaufbauwerk das Kernkraftwerk Mühleberg am Wochenende vom 24./25. September 2011 wieder in Betrieb genommen. Zuvor hatte das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) die Nachrüstungen abgenommen und am 23. September 2011 die Freigabe für das Wiederanfahren der Anlage erteilt.
|
PDF
|
| 16.09.2011 |
IAEO-Gouverneursrat verabschiedet Massnahmenpaket
Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) hat am 13. September 2011 einen Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit von Kernkraftwerken verabschiedet. Zahlreiche Mitgliedstaaten, darunter die Schweiz, kritisieren den Aktionsplan als wirkungslos.
|
PDF
|
| 12.09.2011 |
Explosion in französischer Konditionierungsanlage für schwachaktive Abfälle
Am 12. September 2011, kurz vor Mittag, hat sich in der Centraco (Centre de traitement et de conditionnement de déchets de faible activité) in der Nähe des südfranzösischen Marcoule eine Explosion ereignet. Es trat keine Radioaktivität aus. Um 16.20 Uhr erklärte die französischen Autorité de Sureté Nucléaire (ASN) den Industrieunfall für beendet.
|
PDF
|
| 08.09.2011 |
Schweizer Kernkraftwerke beherrschen Hochwasser
Alle schweizerischen Kernkraftwerke beherrschen auch ein extremes Hochwasser, wie es durchschnittlich alle 10'000 Jahre einmal vorkommen kann. Das Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat nach eingehender Prüfung die Hochwasser-Nachweise der Kernkraftwerksbetreiber akzeptiert.
|
PDF
|
| 01.09.2011 |
Mühleberg: noch höhere Sicherheit dank Ansaugstutzen und Kompaktkühler
Die BKW FMB Energie AG (BKW) reagiert auf neue Erkenntnisse bei der Hochwassergefährdung des Kernkraftwerks Mühleberg (KKM). Zusätzliche Ansaugstutzen in der Aare sollen den Ausfall des bestehenden Notkühlsystems verhindern. Längerfristig ist ein Luftkühler geplant, der für eine diversitäre Wärmeabfuhr sorgt. Da die Arbeiten länger dauern als angenommen, verzögert sich das Anfahren des Reaktors bis in die zweite Septemberhälfte.
|
PDF
|
| 30.08.2011 |
Japan und USA: gemeinsame Forschungsziele
Das amerikanische Electric Power Research Institute (EPRI) und das japanische Central Research Institute of Electric Power Industry (CRIEPI) arbeiten enger zusammen. Die Institute haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet und wollen damit den Wissenstransfer bei kerntechnikrelevanten Forschungsuntersuchungen erleichtern.
|
PDF
|