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Artikel zum Thema: Sicherheit und Strahlenschutz

06.05.2011 Ensi: neue Vorgaben für noch mehr Sicherheit
Die neuen Erkenntnisse aus Japan stellen die Sicherheit der Kernkraftwerke in der Schweiz nicht grundsätzlich in Frage. Dies hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) an einer Medienkonferenz am 5. Mai 2011 in Brugg bestätigt. Gleichzeitig hat die Aufsichtsbehörde neue Vorgaben verfügt. Demnach müssen die Betreiber nachweisen, dass ihre Anlagen für den Fall von extremen Naturereignissen beziehungsweise der Kombination von extremen Ereignissen gewappnet sind, und wo nötig müssen sie nachrüsten.
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04.05.2011 Zonenpläne für die Notfallplanung aktualisiert
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat am 20. April 2011 die Zonenpläne für die Notfallplanung in der Umgebung der Kernanlagen veröffentlicht. Das bisherige Zonenkonzept wurde beibehalten.
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03.05.2011 Deutschland: neue Energieversorgungsstruktur gefordert
Die Ethikkommission «Sichere Energieversorgung», welche die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel berufen hat, strebt einen möglichst raschen Atomausstieg an. Allerdings müsse er sozialverträglich und klimafreundlich sein, erklärte der Vorsitzende der Ethikkommission, Klaus Töpfer, nach einer dreitägigen Klausurtagung.
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02.05.2011 Schweizer Kernmaterialbestände im Ausland 2010
Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, die sich in Schweizer Eigentum befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Nachdem diese Bestände erstmals für das Jahr 2005 erfasst wurden, veröffentlichte das Bundesamt für Energie (BFE) am 18. April 2011 die Bestandszahlen für das Jahr 2010.
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27.04.2011 Tätigkeitsbericht 2010 der Kommission für nukleare Sicherheit
Die eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) setzte sich im Jahr 2010 mit den Vorschlägen für Standortgebiete für geologische Tiefenlager und den gegenwärtig sistierten Rahmenbewilligungsgesuchen für neue Kernkraftwerke auseinander.
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26.04.2011 Neue Gelder für Tschernobyl
An einem Gipfeltreffen zum 25. Jahrestag des Unfalls in Tschernobyl hat die internationale Gemeinschaft EUR 550 Mio. (CHF 712 Mio.) gesprochen, um den Kernkraftwerksstandort in einen stabilen und sicheren Zustand zu überführen.
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13.04.2011 EU-Parlament: keine Einigung zu Kernenergiesicherheit
Am 6. April 2011 hat das EU-Parlament über Stresstests bei Kernkraftwerken und Kriterien diskutiert, die notwendig sind, um die höchsten Sicherheitsstandards zu gewährleisten. Eine gemeinsame Entschliessung zur Kernenergiesicherheit lehnte eine Mehrheit ab, da bei verschiedenen Punkten die Positionen der Fraktionen unvereinbar blieben.
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11.04.2011 IAEO: Sicherheit der Kernenergie im Fokus
Die Anforderungen an die Sicherheit der Kernkraftwerke müssen mit Blick auf den Reaktorunfall in Japan verstärkt werden. So kann das Risiko für künftige Unfälle signifikant reduziert werden, ist sich der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Yukiya Amano, in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz über die nukleare Sicherheitskonvention sicher.
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07.04.2011 Japan-Update: Leck abgedichtet
Ein Leck in einem Schacht bei Block 2 des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi konnte am frühen Morgen des 6. April 2011 (Ortszeit) abgedichtet werden. Zuvor war an dieser Stelle stark radioaktives Wasser ins Meer geflossen. Auch bei der externen Stromversorgung gab es Fortschritte zu vermelden. Aus der Anlage wird leicht radioaktives Wasser ins Meer gepumpt, um Platz für stärker verseuchtes Wasser zu schaffen. In kleinen Fischen wurde Cäsium festgestellt, dessen Aktivität den Grenzwert knapp überstieg. In der Umgebung des Kernkraftwerks gingen die Strahlungswerte leicht zurück oder blieben stabil. Die unten aufgeführten Situationsbeschreibungen entsprechen, wenn nichts anderes erwähnt, dem Stand am 6. April, 08:30 Uhr hiesige Zeit.
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05.04.2011 Der Tschernobyl-Unfall als historisch einmaliges Ereignis
Am 26. April jährt sich das schwere Reaktorunglück in Tschernobyl zum 25. Mal. Hans Fuchs, Vize-Präsident des Nuklearforums, erläutert im Gespräch mit der Bulletin-Redaktion die besonderen technischen und politischen Umstände, die zur grössten Katastrophe in der Geschichte der zivilen Kerntechnik geführt haben. Als besonders desaströs erwies sich im Rückblick die Unterdrückung des Erfahrungsaustausches durch das Sowjetregime, was den dringend benötigten Lernprozess unter den Kernfachleuten verhindert hatte.
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04.04.2011 Anforderungskatalog für Sicherheitsüberprüfung deutscher Kernkraftwerke vorgestellt
Die deutsche Reaktorsicherheitskommission (RSK) hat die Anforderungen für die Sicherheitsüberprüfung der deutschen Kernkraftwerke ausgearbeitet. Die Überprüfung bilde die Grundlage für die politische und gesellschaftliche Bewertung der Risiken, erklärte der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Norbert Röttgen, anlässlich einer Pressekonferenz am 31. März 2011.
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30.03.2011 Japan-Update: Plutoniumspuren in Bodenproben
In Bodenproben aus Fukushima-Daiichi hat die Tokyo Electric Power Company (Tepco) gemäss ihrer Pressemeldung vom 28. März Spuren von Plutonium festgestellt. Laut der japanischen Nuclear and Industrial Safety Agency (Nisa) ist die Konzentration vergleichbar mit derjenigen in anderen Teilen Japans und nicht gesundheitsgefährdend (Stand 29. März 2011, 13.00 Uhr, hiesige Zeit).
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28.03.2011 Stellungnahme von Strahlenschutz-Fachleuten zu Japan
Der Fachverband für Strahlenschutz (FS), eine unabhängige Vereinigung der Strahlenschutzfachleute aus Deutschland und der Schweiz, hat zum Reaktorunfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi Stellung genommen. Der FS distanziert sich von teils verhältnisfremden Äusserungen über die gesundheitlichen Auswirkungen des Reaktorunfalls auf die europäische Bevölkerung.
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27.03.2011 Update: Erdbeben in Japan
Das Augenmerk richtet sich unverändert auf das Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi (Fukushima-I) der Tokyo Electric Power Co. (Tepco) und die Kühlung der dortigen Reaktorblöcke sowie der Lagerbecken für ausgediente Brennelemente. Die unten aufgeführten Situationsbeschreibungen entsprechen, wenn nichts anderes erwähnt, mitteleuropäischer Zeit und dem Stand am 27. März 2011, 08.00 Uhr.
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18.03.2011 Update: Erdbeben in Japan
Das Augenmerk richtet sich weiterhin auf das Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi (Fukushima-I) der Tokyo Electric Power Co. (Tepco) und die Kühlung der dortigen Reaktorblöcke sowie der Lagerbecken für gebrauchte Brennelemente. Die unten aufgeführten Situationsbeschreibungen entsprechen, wenn nichts anderes erwähnt, dem Stand am 17. März 2011, 01:00 Uhr hiesige Zeit.
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