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Artikel zum Thema: Forum

14.12.2011 Grossbritannien: «Skills and Supply Chain»
Die Vorbereitungen für den Bau von neuen Kernkraftwerken in Grossbritannien laufen auf Hochtouren. Die ersten Standorte werden erschlossen. Weitere sind in Abklärung. Die Versorgungsunternehmen stehen bereit und sind in Kontakt mit potenziellen Lieferanten. Daneben nimmt die britische Nuklearindustrie den Aufbau der nötigen personellen Kapazitäten in Angriff.
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24.11.2011 SGK-Studienreise nach Tschernobyl
Delegationen der Young-Generation (YG) und der Schweizerischen Gesellschaft der Kernfachleute (SGK) haben im Mai beziehungsweise September 2011 Studienreisen zum stillgelegten ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl unternommen, dessen Block 4 vor 25 Jahren explodiert ist. Die Teilnehmenden konnten sich vor Ort ein Bild vom heutigen Zustand machen.
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18.11.2011 Energiepolitik nach den Wahlen: Rahmenbedingungen statt Technologieförderung
Das neue Parlament wird voraussichtlich am beschlossenen Atomausstieg festhalten. Dennoch stehen in der neuen Legislaturperiode wichtige energiepolitische Entscheide an. Die Politik sollte sich dabei weniger auf die Auswahl und Förderung bestimmter Technologien, sondern vielmehr auf die Gestaltung effizienter Rahmenbedingungen fokussieren.
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24.10.2011 Polens Rückkehr zur Kernenergie
Polen legte seine Kernenergiepläne nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl auf Eis. 2005 griff die polnische Regierung diese Pläne jedoch wieder auf. Mit der Kernenergie will das Land seine Abhängigkeit von der Kohle und seine CO2-Emissionen verringern und plant zwei Kernkraftwerke mit je zwei bis drei Reaktoren zu bauen. Das Projekt ist auf Kurs. Bis Ende 2011 werden Standortentscheide erwartet und die ersten Aufträge sind ausgeschrieben. Auch Entsorgungsfragen packt Polen mit Nachdruck an.
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26.09.2011 «Too serious to play politics»
Grossbritannien steht in Sachen nukleare Neubaupläne heute fast so gut da, wie bei der Einführung der kommerziellen Kernenergie vor rund 50 Jahren. Der Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi hatte eine Überprüfung der Reaktorsicherheit zur Folge. Die Projekte sind auch danach auf Kurs: An acht Standorten soll demnächst gebaut werden, denn das Land will seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren und eine drohende Stromknappheit vermeiden. Die regierende Koalition und die Opposition sind sich da einig und haben unlängst grünes Licht gegeben. Die ersten Investoren stehen bereit.
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19.07.2011 Canupis-Studienergebnisse: kein Nachweis für mehr Kinderkrebs in der Schweiz
Die Canupis-Studie (Childhood Cancer and Nuclear Power Plants in Switzerland) ergab keine Hinweise auf eine Häufung von Kinderkrebs in der Nähe von schweizerischen Kernkraftwerken. In der Langzeitstudie wurden alle seit 1985 in der Schweiz geborenen Kinder aufgenommen. Durchgeführt hat die Studie das Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kinderkrebsregister, der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologiegruppe und weiteren Forschungsstellen.
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15.07.2011 Chinas Nuklearprogramm zielt auf Unabhängigkeit
China hat sein Programm zur friedlichen Nutzung der Kernenergie stark vorangetrieben und die weltweit am schnellsten wachsende kommerzielle Nuklearindustrie geschaffen. Das verhalf dem Land zu einer Spitzenposition in Konstruktion, Forschung und Auslegung. Dies sowie der Wille des Landes, der internationalen Kernenergie-Community anzugehören, machen China bereit für eine führende Rolle im Kernanlagenbau und in der Kerntechnik. Zu diesen Schlüssen kam William Fork, Anwalt für Energieprojekte und -infrastruktur der Kanzlei Pillsbury, in seiner Rede im Rahmen des «Princeton-Harvard China and the World Program» an der amerikanischen Princeton University. Im folgenden Interview mit der internationalen Kernenergie-Nachrichtenagentur NucNet legen Fork und sein Kollege Li Zhang die wesentlichen Trends des chinesischen Kernenergieprogrammes dar.
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01.06.2011 «Der Ausstieg wird umso teurer, je schneller er realisiert werden soll»
An der Jahrestagung Kerntechnik 2011 des Deutschen Atomforums e.V. (DAtF) vom 17. bis 19. Mai 2011 in Berlin waren die Ereignisse im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi nach dem Erdbeben und dem Tsunami vom 11. März und vor allem die daraus gezogenen Konsequenzen allgegenwärtig. Da in Deutschland eine erneute politische Entscheidungsfindung über die Zukunft der Kernenergie in vollem Gange ist, verzichteten die DAtF-Veranstalter heuer auf den Programmteil, der sonst politische und gesellschaftliche Debatten aufgreift. Die deutsche Kernenergieskepsis war dann auch eines der Themen der Eröffnungsrede von DAtF-Präsident Ralf Güldner, der die deutschen Kernkraftwerke mit den Anlagen in Fukushima verglich und die Folgen einer unbedachten Ausstiegspolitik aufzeigte.
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16.05.2011 Deepwater Horizon, Tsunami und Fukushima – Exponentieller Auf- und Abbau der Aufmerksamkeit
Kaum ein anderes Grossereignis hat so viele Menschen in den Bann gezogen, wie die tragische Kadenz der Umweltkatastrophen im März in Japan. Das globale Interesse der Mediennutzer war allerdings nur von kurzer Dauer, wie folgende Analysen zeigen.
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13.05.2011 Jahresversammlung 2011 des Nuklearforums Schweiz: «Kernenergie: eine Glaubensfrage?»
Die diesjährige Jahresversammlung des Nuklearforums Schweiz am 5. Mai 2011 in Bern – mit rund 150 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – stand ganz im Zeichen der öffentlichen Meinung zur Kernenergie. Im Licht von Fukushima wurden die Kommunikation zu diesem Thema in Deutschland, der Umgang damit in Schweizer Medien sowie die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme erörtert. Dabei wurde auch Kritik an Medien und Politik laut.
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22.04.2011 Medien-Tsunami
Der Reaktor-Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima, ausgelöst durch einen Tsunami, hat seinerseits einen Tsunami verursacht: einen weltweiten Medien-Tsunami. Die Wellen der Berichterstattung schlugen allerdings nicht überall gleich hoch wie hierzulande.
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28.03.2011 Grabenkämpfe gehen weiter – Medienspiegel zur Mühleberg-Abstimmung
Im Vorfeld der Mühleberg-Abstimmung vom 13. Februar 2011 redeten viele von einem Stimmungstest für die nationale Abstimmung zu den Rahmenbewilligungsgesuchen für neue Kernkraftwerke (KKW). Wenn dem wirklich so ist, kann sich die Schweiz auf eine hitzige Debatte einstellen. Die Kernenergie ist bekanntermassen für viele Menschen ein sehr emotionales Thema. Diese Emotionen lassen sich für einen Abstimmungskampf gezielt schüren und lenken, was einzelne Akteure eindrücklich bewiesen haben. Dementsprechend hoch gingen die Wogen im Kanton Bern und darüber hinaus. Wie ein Blick auf die Medienberichterstattung in den gut zwei Monaten vor dem Urnengang zeigt, hatten sachliche Argumente oft einen schweren Stand. Es wurde viel polarisiert und polemisiert und nicht selten rückten Nebenschauplätze und machtpolitische Spiele in den Vordergrund.
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21.02.2011 Rückblick: die nukleare Stromwelt 2010
Ende 2010 umfasste der zivile Nuklearpark der Welt 445 Kernkraftwerksblöcke in 30 Ländern, wovon fünf für längere Zeit ausser Betrieb gesetzt sind. Fünf Einheiten haben 2010 den kommerziellen Betrieb aufgenommen: Rajasthan-5 und -6 in Indien, Ling-Ao-II-1 und Qinshan-II-3 in China und Rostow-2 in Russland. Zudem standen Kaiga-4 (Indien) und Shin-Kori-1 (Südkorea) kurz vor der kommerziellen Inbetriebnahme. Im vergangenen Jahr wurde als einziger Reaktorblock der Schnelle Brüter Phénix bei Avignon in Frankreich endgültig stillgelegt. Die elektrische Gesamtnettoleistung der weltweit in Betrieb stehenden Kernkraftwerkseinheiten betrug rund 373'000 MW.
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27.01.2011 Fokussiert auf nukleare Technik
Einige Reaktor-Hersteller sind dabei, ihre Umsatzziele zu erhöhen. Zu dieser Gruppe gehört der japanische Konzern Toshiba – mit Westinghouse als strategischem Standbein.
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24.01.2011 Überlegungen zum Abschluss der Klimakonferenz von Cancun
Vom 29. November bis 10. Dezember 2010 tagte die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen in Cancun, Mexiko. In der Konvention sind fast 200 Staaten vertreten. Vor dem Hintergrund des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls wurde in Mexiko die Zukunft des weltweiten Kampfes gegen den Klimawandel diskutiert. Nach dem enttäuschenden Ausgang des letztjährigen Klimagipfels in Kopenhagen erwartete niemand allzu grosse Würfe von der 16. Uno-Klimakonferenz (COP16) in Cancún. Auch wenn sich diese Prophezeiung grösstenteils bewahrheitete, gab es doch kleinere Erfolge zu verbuchen.
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