Die Fertigstellung des neuen Energieforschungskonzepts mit den vier Schwerpunkten «Wohnen und Arbeiten der Zukunft», «Mobilität der Zukunft», «Energiesysteme der Zukunft» sowie «Prozesse der Zukunft» und die Begleitung der Arbeiten zu einem Aktionsplan «Koordinierte Energieforschung Schweiz» machten die Haupttätigkeit des Eidgenössischen Energieforschungskommission (Core) im Jahr 2011 aus.
Das Paul Scherrer Institut (PSI) und der Weltenergierat (WEC) haben eine Partnerschaft unterzeichnet. Sie wollen gemeinsam nachvollziehbare Modelle für zukünftige globale Energiesysteme entwickeln.
Das amerikanische Department of Energy (DOE) beabsichtigt, die Entwicklung und Herstellung kleiner, modularer Leichtwasser-Reaktorsysteme (Small Modular Reactor, SMR) in den USA voranzutreiben.
Die niederländische Regierung hat dem Bau des Hochflussreaktors Pallas in Petten zugestimmt und Investitionen in das Oyster-Projekt am Higher Education Reactor der Technischen Universität Delft bestätigt.
Am 12. Januar 2012 ist in Bern das neue Isotopen-Haus der Inselspital-Tochter SWAN Isotopen AG eröffnet worden. Im sogenannten SWAN-Haus sollen schwachaktive Diagnosemittel zur Erkennung von Tumorgewebe hergestellt und Patienten behandelt werden.
Anlässlich eines Arbeitstreffens am 21/22. Dezember 2011 in Wien haben die Division of Nuclear Installations der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Kernkraftwerk Gösgen AG eine Vereinbarung über die Mitwirkung des Unternehmens am ausserbudgetären Projekt «Systematic Analysis of the NPP Robustness against the Impact of Extreme Events» der IAEO getroffen.
Das Belgian Nuclear Research Centre (SCK-CEN) und seine Forschungspartner haben am 11. Januar 2012 die Inbetriebnahme von Guinevere, einem beschleunigergesteuerten Demonstrationsreaktor, in Mol gefeiert.
Die Federal Authority for Nuclear Regulation (FANR) der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat mit der Universität Khalifa in Abu Dhabi eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Universität will die Behörde bei der nuklearen Sicherheitsforschung sowie bei der Ausbildung der künftigen Kernenergie-Fachkräfte unterstützen.
Am 14. Dezember 2011 ist in der slowakischen Stadt Levice der Teststand «Viktoria» eingeweiht worden. Mit der Simulationsanlage wollen die Betreiber das Verständnis für die Vorgänge im Reaktorsumpf bei einem Störfall vertiefen.
Kleine, modulare Leichtwasser-Reaktorsysteme (Small Modular Reactor, SMR) können mit Erdgas konkurrieren und haben das Potenzial, Treibhausgasemissionen «bedeutend» zu verringern. Zu diesem Schluss kommt ein technischer Bericht des Energy Policy Institute at Chicago (EPIC).
Forscher am Europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf haben am 13. Dezember 2011 neue Ergebnisse ihrer Suche nach dem Higgs-Teilchen vorgestellt. Es seien substanzielle Fortschritte erzielt worden, aber die Hinweise seien noch nicht stark genug, um tatsächlich von der «Entdeckung» des Higgs-Teilchens zu sprechen.
Die kanadische Entsorgungsgesellschaft Nuclear Waste Management Organisation (NWMO) kann im Felslabor Äspö der schwedischen Entsorgungsgesellschaft Svensk Kärnbränslehantering AB (SKB) Forschung durchführen. Dies haben die beiden Organisationen vertraglich vereinbart.