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Artikel zum Thema: Sicherheit und Strahlenschutz

21.06.2011 IAEO-Chef Amano für mehr Kompetenzen
Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Yukiya Amano hat zu Beginn der Ministerkonferenz zur nuklearen Sicherheit eine Reihe konkreter Vorschläge zur Verbesserung der Kernenergiesicherheit vorgelegt. Dazu gehören eine umfassende Überprüfung der Sicherheitsstandards sowie der nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und ein System globaler Sicherheitsüberprüfungen, das auf eine «zufällige Auswahl» basiert.
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15.06.2011 Einigung über weltweite Stresstests
Vertreter von mehr als dreissig Ländern haben sich am 8. Juni 2011 in Paris auf Stresstests für Kernkraftwerke weltweit geeinigt.
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15.06.2011 Tsunami-Risiko in Japan unterschätzt
Die japanischen Behörden haben die Gefahr durch Tsunamis für Kernkraftwerksstandorte unterschätzt. Jedoch sei auf die verheerenden Auswirkungen des schweren Erdbebens vom 11. März 2011 beispielhaft reagiert worden. Dies hält ein internationales Expertenteam in einem vorläufigen Untersuchungsbericht nach einem mehrtägigen Besuch in Japan fest.
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09.06.2011 Regelmässige Stresstest in G8-Staaten
Die führenden Industrienationen haben sich am G8-Gipfeltreffen im französischen Deauville darauf geeinigt, ihre Kernkraftwerke regelmässigen Stresstests auszusetzen.
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09.06.2011 Notfalllager betriebsbereit
Als sicherheitstechnische Sofortmassnahme forderte das Ensi nach dem Reaktorunglück in Fukushima ein externes Lager für Notfallausrüstung. Die Schweizer Kernkraftwerkbetreiber sind dieser Forderung termingerecht nachgekommen und haben in einem ehemaligen Munitionsdepot in Reitnau im Kanton Aargau ein solches Lager eingerichtet. Das Lager wurde bereits von Experten des Ensi und der Luftwaffe inspiziert. Das Nuklearforum Schweiz war bei der ersten öffentlichen Besichtigung dabei.
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07.06.2011 Ensi erlässt Verfügung zum EU-Stresstest
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat am 1. Juni 2011 den Betreibern der Schweizer Kernkraftwerke eine Verfügung zum EU-Stresstest zugestellt. Dies ist die vierte Ensi-Verfügung nach dem Fukushima-Daiichi-Unfall.
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05.06.2011 EU einigt sich bei nuklearem Stresstest – Schweiz dabei
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat am 25. Mai 2011 den geplanten Stresstest vorgestellt, auf den sich die Europäische Gruppe der Regulierungsbehörden für nukleare Sicherheit (European Nuclear Safety Regulators Group, Ensreg) und die EU-Kommission zuvor geeinigt hatten. Demnach sollen alle bestehenden und geplanten Kernkraftwerke in der EU daraufhin geprüft werden, ob sie Naturkatastrophen und menschlichem Versagen standhalten. Terroristische Angriffe sind vorerst nicht Bestandteil der Sicherheitsüberprüfungen.
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24.05.2011 Ringen um den Stresstest in der EU
Die Mehrzahl der EU-Länder will auch nach den Ereignissen in der japanischen Kernkraftwerksanlage Fukushima-Daiichi an der Kernenergie festhalten und ihre Neubaupläne weiterverfolgen. Anlässlich des sechsten European Nuclear Energy Forum (Enef) am 19.–20. Mai 2011 in Prag betonten hochrangige Vertreter zahlreicher EU-Mitgliedsländer, dass jedes Land seinen Stromproduktionsmix selbst wählen dürfe. Ohne Kernenergie wären die Versorgungssicherheit und die Klimapolitik Europas gefährdet, lautete der breite Tenor am Enef.
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24.05.2011 Grossbritannien: keine Einschränkung für das britische Kernenergieprogramm
Die britische Nuklearaufsichtsbehörde Office for Nuclear Regulation (ONR) hat am 18. Mai 2011 einem Zwischenbericht zu den Erkenntnissen aus den Ereignissen in Fukushima-Daiichi und der Bedeutung für Bau und Betrieb der Kernkraftwerke in Grossbritannien vorgestellt. Der Bericht enthält 25 Empfehlungen für mögliche Verbesserungen der nuklearen Sicherheit in Grossbritannien. Eine Einschränkung des Kernkraftwerksbetriebs sei nicht notwendig, folgert das ONR.
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20.05.2011 Deutsche Kernkraftwerke gegen Flut und Stromausfall gut gerüstet
Die deutsche Reaktorsicherheitskommission (RSK) hat ihren Bericht zur Bewertung der Kernkraftwerke am 17. Mai 2011 dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit vorgelegt. Demnach zeigt ein erster Vergleich mit Japan, dass die deutschen Anlagen bei der Stromversorgung sicherer sind. Auch gegen Überflutungen sind sie laut Bericht robuster aufgestellt.
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18.05.2011 Keine unmittelbaren Nachbesserungen in Finnland
Die Kernkraftwerke in Finnland erfordern keine sofortigen sicherheitstechnischen Nachbesserungen. Dies hat die finnische Strahlenschutz- und Kernenergiesicherheitsbehörde (Stuk) am 15. Mai 2011 mitgeteilt.
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18.05.2011 Amerikanische Kernkraftwerke auch bei Extremereignissen sicher
Sicherheitsüberprüfungen durch die amerikanische Nuclear Regulatory Commission (NRC) haben ergeben, dass die Kernkraftwerke des Landes auch mit dem Verlust der Stromversorgung oder umfangreichen Standortschäden nach Extremereignissen umgehen können – auch wenn an einigen Anlagen Nachbesserungen vorgenommen werden müssen.
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12.05.2011 Britischer Comare: kein Zusammenhang zwischen Kinderleukämie und Kernkraftwerken
Kinder, die in der Nähe britischer Kernkraftwerke wohnen, erkranken nicht häufiger an Leukämie. Dies belegt eine neue Studie des Comare (Committee on Medical Aspects of Radiation in the Environment) – eines unabhängigen beratenden Ausschusses der britischen Regierung – über die medizinischen Aspekte von Strahlung und Umwelt.
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11.05.2011 Die Ereignisse in Fukushima-Daiichi
Das Seebeben vom 11. März 2011 vor der japanischen Nordostküste und der anschliessende Tsunami standen am Anfang eines schwerwiegenden Unfalls im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi: Notkühlsysteme fielen aus, es gab mehrere Wasserstoffexplosionen und bedeutende Mengen radioaktiver Stoffe gelangten in die Umwelt. Drei Reaktorblöcke und ein Brennelement-Abklingbecken müssen bis auf Weiteres extern gekühlt werden.
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10.05.2011 Bundesrat lässt Notfallschutz bei Extremereignissen untersuchen
Der Bundesrat hat am 4. Mai 2011 beschlossen, eine interdepartementale Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Notfallschutzmassnahmen bei Extremereignissen in der Schweiz (IDA Nomex) einzusetzen. In der Arbeitsgruppe sollen auch die Kantone mitarbeiten und die Aufgabe ist, im Lichte der Erfahrungen von Japan zu untersuchen, ob und welche neuen gesetzlichen und organisatorischen Notfallschutzmassnahmen ergriffen werden müssen.
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