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Artikel zum Thema: Umweltschutz

22.02.2008 Lückenhafte Aktionspläne des Bundesrats zur Energiepolitik
An seiner Sitzung vom 20. Februar 2008 hat der Bundesrat seine vor Jahresfrist vorgestellte Energiepolitik konkretisiert und zwei Aktionspläne des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) zur Energieeffizienz und zu den erneuerbaren Energien verabschiedet. Im Zentrum steht eine Entwicklung, die dem Klimaproblem Rechnung tragen und die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert soll. Offen bleibt, wie der Bundesrat die drohende Stromversorgungslücke schliessen will.
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21.02.2008 Finnland: Umweltbericht für Olkiluoto-4 eingereicht
Die finnische Energiegesellschaft Teollisuuden Voima Oyj (TVO) hat am 14. Februar 2008 die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für einen vierten Block am Standort Olkiluoto beim finnischen Wirtschaftsministerium eingereicht.
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11.02.2008 Die Haltung des IPCC gegenüber der Kernenergie
Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) anerkennt die Kernenergie als eines der wirksamen Mittel zur Reduktion der CO2-Emissionen. Der jüngste Bericht des IPCC prüft verschiedene Möglichkeiten zur Verringerung der CO2-Emissionen. Dabei werden auch die Kernenergie sowie ihre Kosten, ihr Potenzial für eine CO2-Reduktion und die Beherrschung der Sicherheitsfragen analysiert. Das Fazit des IPCC ist klar: Die Kernenergie ist ein leistungsfähiges und kostengünstiges Mittel, um die CO2-Emissionen zu senken.
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23.01.2008 13. Klimakonferenz: Road Map verabschiedet
Die Weltklimakonferenz auf Bali hat ihr Ziel erreicht: Die rund 192 anwesenden Staaten haben sich auf einen Verhandlungsrahmen für das künftige internationale Klimaregime geeinigt. Das neue Klimaschutzprogramm soll bis Ende 2009 definiert werden.
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10.12.2007 Kinderkrebsstudie in Deutschland liefert keine neuen Erkenntnisse
Eine vom deutschen Bundesumweltministerium finanzierte Studie hat erneut ein erhöhtes Auftreten von Leukämieerkrankungen bei Kleinkindern im Umkreis von Kernkraftwerken festgestellt – wenn auch bei einer sehr geringen und damit wenig aussagekräftigen Zahl von Fällen. Die Autoren halten dazu ausdrücklich fest, dass nach heutigem Wissensstand die Strahlung aus den Kernkraftwerken als Ursache der Erkrankungen nicht in Betracht kommt.
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29.11.2007 EU-Parlamentarier: Kernenergie Schlüssel zu CO2-armer Zukunft
Die Kernenergie soll als Schlüsselbestandteil einer CO2-armen Energiezukunft in der EU beibehalten und weiter entwickelt werden. Dies haben bis jetzt 56 Mitglieder des Europäischen Parlaments mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Erklärung verlangt, die am 22. November 2007 von Alejo Vidal-Quadras, Vizepräsident des EU-Parlaments, vorgestellt worden ist.
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29.10.2007 CDU Deutschland: Wirtschaftsrat verlangt effizienten Klimaschutz
An der Klausurtagung der Kommissionen Energiepolitik und Umweltpolitik des Wirtschaftsrats Deutschland der CDU vom 12. Oktober 2007 in Berlin stellte dessen Präsident, Professor Kurt J. Lauk – Mitglied des Europaparlaments – das Positionspapier «Mehr Effizienz im Klimaschutz» vor. Darin fordert der Wirtschaftsrat die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland.
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26.10.2007 IPCC-Vorsitzender bekennt sich zur Kernenergie
Rajendra Pachauri, der Vorsitzende des Uno-Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), hat anlässlich eines Besuchs bei den Bundesbehörden in Bern am 16. Oktober 2007 erklärt, dass er in der CO2-armen Kernenergie eine Option mit Zukunft sehe. Am 12. Oktober 2007 hatte das Nobelpreiskomitee in Oslo bekannt gegeben, dass der diesjährige Friedensnobelpreis je zur Hälfte an die Wissenschafter des IPCC und an den ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore geht.
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22.10.2007 Britisches Sanierungsprogramm ein Fünftel teurer
Die staatliche britische Nuclear Decommissioning Authority (NDA) veranschlagt die Kosten für die Sanierung von bis zu 20 Nuklearstandorten mit Dutzenden stillzulegenden Kernanlagen in England, Wales und Schottland jetzt auf GBP 37 Mrd. (CHF 89 Mrd.).
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28.09.2007 Baden-Württemberg: ausgewogener Energiemix angestrebt
Der Energiebericht 2007 des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg zeigt deutlich auf, dass ein Festhalten an der Laufzeitverkürzung für Kernkraftwerke auf Bundesebene in Baden-Württemberg in den nächsten 15 Jahren zu ernsthaften Versorgungsschwierigkeiten führt.
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25.09.2007 Auszeichnung für James Lovelock und Mohamed ElBaradei
Der britische Wissenschaftler James Lovelock und der Direktor der Internationalen Kernenergie-Organisation (IAEO) Mohamed ElBaradei haben am 6. September 2007 eine Auszeichnung für ihren Einsatz zu Gunsten der Kernenergie erhalten.
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05.09.2007 Schleswig-Holstein: Atomausstieg erhöht CO2-Emissionen
Bis ins Jahr 2020 könnte das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein mehr Windstrom produzieren, als es verbraucht. Gleichzeitig würde sich der CO2-Ausstoss aus der Stromproduktion massiv erhöhen, da wegen des Atomausstiegs die Windschwankungen mit Kohlekraftwerken aufgefangen werden müssten. Dies geht aus einem Ende Juni 2007 veröffentlichen «Grünbuch» des Landes Schleswig-Holstein hervor.
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14.08.2007 USA: fortgeschrittene Reaktorsysteme als Teil der Lösung des CO2-Problems
Die volkswirtschaftlichen Kosten zur CO2-Reduktion können mehr als halbiert und gleichzeitig der steigende amerikanische Strombedarf gedeckt werden – wenn die USA massiv in innovative Stromerzeugungstechnologien einschliesslich fortgeschrittener Reaktorsysteme investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Electric Power Research Institute (EPRI) der amerikanischen Elektrizitätswirtschaft.
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13.08.2007 Wie lassen sich Kernenergie und Umwelt miteinander versöhnen? Der gerechte Kampf von Bruno Comby
Kann man Umweltaktivist und gleichzeitig Befürworter der Kernenergie sein? Der französische Polytechniker und Ingenieur Bruno Comby ist Präsident der Association des écologistes pour le nucléaire (AEPN) und heute dank seinen Büchern und seiner in 18 Sprachen übersetzten Website weltbekannt. Er beantwortet unsere Fragen.
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26.06.2007 Klimawandel beeinflusst Energiemix
Die Diskussion über Ursachen und Folgen des Klimawandels hat die globale Energiebranche voll erfasst. Verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien und eine effizientere Energienutzung stehen ganz oben auf der Agenda der Versorgungsunternehmen. Dies geht aus dem «Global Utilities Survey 2007» von PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.
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