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Artikel zum Thema: Forum

07.09.2010 Südafrika in Startlöchern für neue Kernkraftwerksprojekte
Die südafrikanische Energieministerin, Dipuo Peters, erläutert die Pläne für den Aufbau eines Kernkraftwerkparks in ihrem Land. Peters war Hauptrednerin beim International Youth Nuclear Congress 2010 (IYNC 2010), der vom 12. bis 18. Juli 2010 in Kapstadt, Südafrika, stattfand.
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30.08.2010 Enef: die Stärken und Schwächen der Kernenergie
An der 5. Tagung des Europäischen Kernenergieforums (Enef), die am 25. und 26. Mai 2010 in Bratislava stattfand, wurde eine erste Analyse zur Wettbewerbsfähigkeit der Kernenergie in Europa vorgestellt. Umfangreiches Datenmaterial aus internationalen und nationalen Energiestudien sowie Berechnungen der Energiebranche und nicht staatlicher Organisationen wurden herangezogen, um die Stärken und Schwächen der Kernenergie im Vergleich zu weiteren Stromproduktionsmethoden zu erfassen. Das Papier gilt als wichtiger Beitrag zum Multi-Stakeholder-Dialog im Rahmen des Enef.
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05.07.2010 Energietagung am PSI
Das Paul Scherrer Institut (PSI) und das Kompetenzzentrum Energie und Mobilität (CCEM) des ETH-Bereichs haben am Freitag 11. Juni 2010 zur Energietagung im Auditorium des PSI eingeladen. Energieexperten aus Forschung und Industrie gaben dabei Einblicke in die Vielfalt der technischen Verfahren, die zu einer Reduzierung des CO2-Ausstosses und so zu einem positiven Einfluss auf das globale Klima führen könnten.
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28.05.2010 Bund und Stromwirtschaft stehen in der Pflicht
Mahnende Worte an der diesjährigen Jahresversammlung des Nuklearforums Schweiz am 18. Mai 2010 in Bern: Präsidentin Corina Eichenberger und Josef A. Dürr, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), wiesen auf die Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Fakten bei der Schweizer Stromversorgung hin. Sie forderten von Behörden und Stromwirtschaft, sich klarer als bisher zur Kernenergie zu bekennen.
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28.05.2010 PSI-Forscher arbeiten an der Kerntechnik von morgen
Das Paul Scherrer Institut (PSI), das grösste Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften in der Schweiz, erforscht unter anderem neue Technologien für eine effiziente, umweltschonende und sichere Energieversorgung. Prof. Joël Mesot, Direktor des PSI, verdeutlichte an der Jahresversammlung des Nuklearforums Schweiz die Herausforderungen in der Kernenergieforschung und verwies auf die Vorteile der Forschung an den Grossanlagen des PSI.
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25.05.2010 Fortbildungskurs Kerntechnik – kompakt und umfassend
41 berufstätige Ingenieure, Wissenschafter und Fachkräfte aus der Kerntechnikbranche haben sich von Januar bis März 2010 wieder auf die Schulbank gesetzt – darunter der Autor dieses Textes. Während 26 intensiven Kurstagen haben die Teilnehmenden erfahren, wie breit das Spektrum des Begriffs «Kerntechnik» sein kann.
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26.04.2010 Neue Kernkraftwerke: Was sind die Hürden?
Das Interesse an der Kernenergie ist ungebrochen: bei Politikern, um ihre Versprechen zur CO2-Reduktion zu erreichen, bei der Industrie, um eine jederzeit verfügbare und günstige Stromversorgung sicherzustellen, und nicht zuletzt bei der Wirtschaft, um lukrative Aufträge zu gewinnen. Mit welchen Hürden auf dem Weg zur Umsetzung von Kernkraftwerksprojekten zu rechnen ist und wie diese zu überwinden sind, zeigte die internationale Tagung «European Nuclear Forum – Realising the renaissance: delivering a nuclear future for Europe» am 22. und 23. März 2010 in Paris.
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25.03.2010 Präzisionswaage für Atomkerne
Was es auf der Weltkarte längst nicht mehr gibt, vermuten Physiker im Periodensystem der Elemente: eine unentdeckte Insel. Das Periodensystem erweitern die Forscher, indem sie superschwere Elemente, also Elemente, die schwerer sind als Uran, im Labor erzeugen. Doch je schwerer die Atomkerne der neu erzeugten Stoffe sind, desto schneller zerfallen sie, oft innerhalb von Millisekunden. Physiker wollen dennoch immer weiter in das Meer der Instabilität vordringen. Denn sie sind überzeugt, dass es Atomkerne gibt, die schwerer sind als die bislang erzeugten und dennoch stabil. Doch bei der Suche nach der Insel der Stabilität stochern sie im Nebel, denn sie wissen nicht, welche Kombinationen von Protonen- und Neutronenzahl stabile Kerne ermöglichen. Einen Wegweiser im Nebel hat nun eine von der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH (GSI) in Darmstadt geführte internationale Kollaboration entwickelt: Eine Präzisionswaage für superschwere Atomkerne erlaubt es, das Suchgebiet einzugrenzen.
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10.03.2010 Electricité de France: Leading the energy change
Die weltweit führende Kernkraftwerksbetreiberin Electricité de France (EDF) hält konsequent am Kerngeschäft fest. Die EDF setzt weiter auf die Karte Kernkraft – mit Erfolg. Und erhält an der Börse Applaus.
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22.02.2010 Herausforderungen der Kernenergie aus Expertensicht
Die britische Kernenergieexpertin Sue Ion, Gastprofessorin am Imperial College in London, spricht über die Zukunft der Werkstoffkunde wie auch die Entwicklung Chinas und Indiens zu globalen Akteuren im Kernenergiebereich. Sie beleuchtet die Wandlung der Kernenergie-Wahrnehmung und hält die Renaissance der Kernenergie für real.
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19.02.2010 Elektromobilität: Der Individualverkehr wird elektrisch
Ölpreis-Boom, Megacities und Luftverschmutzung: Diese Faktoren verleihen den Elektrofahrzeugen Schub. Autokonzerne widmen sich verstärkt diesem Thema, wie gerade der 80. Genfer Automobilsalon zeigen wird (4.–14. März 2010). Der in der Schweiz angebotene quasi CO2-freie Strom macht Elektromobile und Hybridfahrzeuge zu einer echten Alternative.
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29.01.2010 Rückblick: die nukleare Welt 2009
Ende 2009 umfasste der zivile Nuklearpark der Welt 442 Kernkraftwerksblöcke in 30 Ländern, wovon fünf für längere Zeit ausser Betrieb gesetzt sind. Zwei Kernkraftwerke nahmen 2009 den kommerziellen Betrieb auf, Rajasthan-5 in Indien und Tomari-3 in Japan. Beim Jahrswechsel befanden sich total 53 Kernkraftwerksblöcke im Bau, wovon elf im Jahr 2009 den offiziellen Baubeginn feierten. Weltweit sind rund 100 neue Kernkraftwerksblöcke geplant. Im vergangenen Jahr waren zudem drei Stilllegungen zu verzeichnen: Ignalina-2 in Litauen und Hamaoka-1 und -2 in Japan. Zudem wurde in Frankreich die Stromproduktion des Schnellen Brüters Phénix eingestellt. Die Anlage soll 2010 stillgelegt werden. Insgesamt verringerte sich die elektrische Gesamtnettoleistung des weltweiten Nuklearparks geringfügig von rund 374’000 auf 370’000 MW.
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26.11.2009 Bruno Comby: ein pro-nuklearer Umweltaktivist
Die Umwelt- und Klimadiskussion der vergangenen Jahre hat prominente Umweltaktivisten zu einer Neueinschätzung der Kernenergie veranlasst. Mehr und mehr wird die gute Gesamt-Ökobilanz dieser Technologie zur Kenntnis genommen. Ein Gespräch mit Bruno Comby, Gründer und Präsident der französischen Association des écologistes pour le nucléaire (AEPN), am Rand der Tagung der Fédération romande pour l’énergie (FRE) und des Nuklearforums Schweiz am 19. November 2009 in Lausanne.
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15.11.2009 Prophet unter der Neutronenlupe
Kunstgeschichte und Physik haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Im Rahmen des europäischen Forschungsprojekt Ancient Charm gehen die beiden Disziplinen jedoch eine enge Zusammenarbeit ein. So werden an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM) historisch wertvolle Gegenstände mit Neutronen analysiert. Mithilfe von Neutronen untersuchen die Physiker, Archäologen und Restauratoren am FRM II in Garching zerstörungsfrei, wie die Objekte gefertigt wurden und mit welchen Methoden man sie am besten restauriert.
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20.10.2009 Informationsreise des Nuklearforums nach Schweden
Das Nuklearforum Schweiz hat vom 9. bis 12. September 2009 erneut eine Informationsreise für Medienschaffende durchgeführt. Ziel der Reise war Schweden, wo im Juni 2009 der Standort für das Tiefenlager für den hochaktiven ausgedienten Kernbrennstoff ausgewählt worden ist – mit grosser Unterstützung der lokalen Bevölkerung. Die schwedische Entsorgungspolitik und der Entscheid von Regierung und Parlament, den vor rund 30 Jahren getroffenen Ausstiegsbeschluss aufzuheben und den Bau neuer Kernkraftwerke zu ermöglichen, waren die Hauptthemen der Reise nach Stockholm, Forsmark und Oskarshamn, an der zwölf Medienschaffende teilnahmen.
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