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Internationaler Trend setzt auf Strommix mit Kernenergie

(Bern, 24. Mai 2010) Der Königsweg in die Zukunft ist der Verbund von Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Kernenergie. Zu dieser Erkenntnis finden weltweit immer mehr Fachleute und Regierungen. Im Gegensatz dazu bleibt die antinukleare Demonstration von heute Pfingstmontag in Olten in den alten Gleisen des «Entweder-oder» stecken. Statt auf Schlagworte setzt das Nuklearforum Schweiz auf eine sachliche und zukunftsgerichtete Debatte im Rahmen des vom Bund eingeleiteten demokratischen Entscheidprozesses zur Erneuerung des Schweizer Kernkraftwerksparks.

Wissenschaftlich erarbeitete Energie- und Umweltbilanzen zeigen, dass die Kernenergie heute zu einer der effizientesten und umweltschonendsten Energiequellen überhaupt zählt – übertroffen nur noch von der Wasserkraft. Die grosse Mehrheit des EU-Parlaments, der amerikanische Präsident Barack Obama, Schwellenländer wie China und Indien, der Weltklimarat der Uno, prominente Umweltschützer wie James Lovelock, Patrick Moore oder Stephen Tindale, und auch der Bundesrat: Sie alle setzen auf den Verbund von Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Kernenergie.

Heute stammt rund ein Drittel der weltweiten Stromproduktion aus CO2-armen Quellen, und davon wiederum über 40% aus Kernkraftwerken. Zudem befinden sich derzeit 56 Kernkraftwerke in 14 Ländern im Bau. 13 dieser Bauprojekte wurden allein in den letzten zwölf Monaten in Angriff genommen. Im selben Zeitraum haben drei neue Kernkraftwerke den kommerziellen Betrieb aufgenommen, eines in Japan und zwei in Indien.

Öffentliche Auseinandersetzung notwendig

Mit rund 40% liefert die Kernenergie einen unverzichtbaren Beitrag zur Schweizer Stromversorgung. Zusammen mit der Wasserkraft steht sie für einen Produktionsmix, der die Umwelt schont, kaum CO2 erzeugt, hohe Versorgungssicherheit bietet und wirtschaftlich ist.
Angesichts der Bedeutung der Frage um die zukünftige Stromversorgung in der Schweiz ist eine sachliche Auseinandersetzung mit der Kernenergie – wie auch mit allen anderen zukunftsweisenden Stromerzeugungstechnologien – dringend notwendig. Das Nuklearforum Schweiz begrüsst die im Kernenergiegesetz festgelegten demokratischen Verfahren mit der Möglichkeit für die Schweizer Stimmberechtigten, als letzte Instanz an der Urne über die geplanten Kernkraftwerke zu entscheiden.

 

Medienmitteilung (PDF)

Kontakt:
Max Rudolph
Media Relations Nuklearforum Schweiz
Tel.: 031 560 36 50 E-Mail: max.rudolph@nuklearforum.ch

www.nuklearforum.ch



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