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Medienmitteilungen Nuklearforum Schweiz 2010

nuclea'10: Kernenergie für die Energiewende (Baden, 11. November 2010) Hohe Wertschöpfung, nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen, bezahlbare Strompreise, Versorgungssicherheit, Schutz von Umwelt und Klima: Für die Schweizer Industrie und das Gewerbe steht ausser Frage, dass der Schweizer Kernkraftwerkspark erneuert werden muss. An der Industrietagung nuclea'10 des Nuklearforums Schweiz am Donnerstag in Baden stellten sie sich klar hinter die Strompolitik des Bundesrats.
Lehre, Forschung und Nachwuchs (Bern, 12. Oktober 2010) Das heutige inländische Angebot in Lehre und Forschung und die vorhandenen Infrastrukturanlagen bieten eine solide Basis für die zukünftige Nutzung der Kernenergie in der Schweiz. Der grösste Bedarf an Fachleuten besteht bei den Maschinen-, Elektro- und Bauingenieuren ohne spezifische nukleare Ausbildung. Dies geht aus einer Erhebung des Nuklearforums Schweiz und von swissnuclear hervor.
Kanton Nidwalden sagt Ja zur Kernenergie (Bern, 26. September 2010) Die Stimmberechtigten des Kantons Nidwalden haben am Sonntag mit 64% Nein-Stimmen die Volksinitiative «Für einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie» abgelehnt. Das Nuklearforum Schweiz begrüsst diesen deutlichen Entscheid.
Kernenergie für die Energierevolution (Bern, 23. September 2010) Bis ins Jahr 2050 könnte fast ein Viertel des weltweit ansteigenden Strombedarfs mit Kernenergie gedeckt werden. Dafür müsste die Kapazität der Kernkraftwerke mehr als verdreifacht werden. Zusammen mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz könnten so die CO2-Emissionen erheblich reduziert werden. Dies ist die Kernaussage einer Technologiestudie der Internationalen Energie-Agentur (IEA) und der Kernenergieagentur (NEA) der OECD, die NEA-Analyst und Mitautor Martin Taylor am Forums-Treff des Nuklearforums Schweiz am Donnerstag in Bern vorgestellt hat.
Schweden: Ausstieg aus dem Atomausstieg (Bern, 17. Juni 2010) Das schwedische Parlament hat heute mit 174 zu 172 Stimmen einem Gesetzesentwurf der Regierung zugestimmt, der den vor 30 Jahren beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig macht. Das Gesetz wird voraussichtlich am 1. Januar 2011 in Kraft treten.
Internationaler Trend setzt auf Strommix mit Kernenergie (Bern, 24. Mai 2010) Der Königsweg in die Zukunft ist der Verbund von Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Kernenergie. Zu dieser Erkenntnis finden weltweit immer mehr Fachleute und Regierungen. Im Gegensatz dazu bleibt die antinukleare Demonstration von heute Pfingstmontag in Olten in den alten Gleisen des «Entweder-oder» stecken. Statt auf Schlagworte setzt das Nuklearforum Schweiz auf eine sachliche und zukunftsgerichtete Debatte im Rahmen des vom Bund eingeleiteten demokratischen Entscheidprozesses zur Erneuerung des Schweizer Kernkraftwerksparks.
Kernenergie: Der Bund steht in der Pflicht (Bern, 18. Mai 2010) An der heutigen Jahresversammlung des Nuklearforums Schweiz in Bern hat Nationalrätin Corina Eichenberger, Präsidentin des Nuklearforums Schweiz, auf die Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und Fakten bei der Schweizer Stromversorgung hingewiesen. Behörden und Stromwirtschaft müssen sich klarer als bisher zur Kernenergie bekennen, forderte auch Josef A. Dürr, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) an der Versammlung.
Weltweit über 50 Kernkraftwerke im Bau (Bern, 17. Mai 2010) Gegenwärtig besteht der weltweite zivile Nuklearpark aus insgesamt 442 Kernkraftwerksblöcken, verteilt auf 30 Länder. Im Bau befinden sich derzeit 56 Kernkraftwerke in 14 Ländern, davon wurden 13 Bauprojekte in den letzten zwölf Monaten begonnen. Weltweit sind derzeit 126 Kernkraftwerke in 18 Ländern projektiert. Das zeigt die aktuelle, interaktive Reaktorkarte «nuclearplanet» des Nuklearforums Schweiz.
Finnische Regierung sagt Ja zu zwei neuen Kernkraftwerken (Bern, 6. Mai 2010) Die finnische Regierung hat heute die Gesuche der Stromunternehmen Fennovoima Oy und Teollisuuden Voima Oyj (TVO) für je ein neues Kernkraftwerk gutgeheissen. Das Gesuch für ein drittes Projekt, eingereicht von der Fortum, lehnte sie ab. Über die Regierungsbeschlüsse entscheidet als letzte Instanz das finnische Parlament.
Geologische Tiefenlager: Standortwahl auf Kurs (Bern, 26. Februar 2010) Das Verfahren zur Festlegung der Standorte für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle ist auf Kurs. Dies bestätigt das heute vorgestellte Sicherheitsgutachten der Kontrollbehörde des Bundes zu den vorgeschlagenen Standortgebieten. Das Nuklearforum Schweiz begrüsst diesen weiteren wichtigen Schritt zur sicheren Entsorgung der Abfälle, die bei der Nutzung der Kernenergie im schweizerischen Alltag entstehen.



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