Nuklearforum Schweiz: Newsletter für die Industrie 03/2010

 
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat am 26. Februar ein Sicherheitsgutachten veröffentlicht, das die technische Machbarkeit für alle sechs vorgeschlagenen Tiefenlager-Standortgebiete bestätigt; die Nagra hat also bei der Auswahl der möglichen Standortgebiete gut gearbeitet. Bereits vor vier Jahren hat der Bundesrat anerkannt, dass in der Schweiz sichere geologische Tiefenlager für alle Arten von Nuklearabfällen gebaut werden können. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Aktuelle Beispiele aus Finnland, Schweden und Spanien zeigen, dass sorgfältig geplante Infrastruktur zur Entsorgung radioaktiver Abfälle von der betroffenen Bevölkerung nicht nur akzeptiert, sondern wegen ihrer positiven wirtschaftlichen Auswirkungen sogar begrüsst wird. Die geologische Tiefenlagerung bietet vor allem der Bauindustrie aber auch zahlreichen anderen Wirtschaftszweigen Chancen auf Aufträge und Umsatz. Bau und Betrieb eines Tiefenlagers schaffen Arbeitsplätze in der Standortregion und führen zu Steuereinnahmen.

Spätestens nach einer allfälligen Volksabstimmung in acht bis zehn Jahren wird das Thema Tiefanlagerung also interessant für die Industrie. Wir werden Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

Freundliche Grüsse

Nuklearforum Schweiz
Die Geschäftsstelle

 
   
 

Themen:

 

Entsorgung von Atommüll: Konzepte und aktueller Stand

 

Neue Ausbildungsprogramme im Nuklearbereich

 

IYNC 2010: Internationales Treffen junger Kernfachleute

 

AP1000: Realisierung in China und den USA

 

«Elektro-Autos stehen vor dem Durchbruch - Brauchen wir jetzt ein neues AKW?» …

 

Plim & Plex 2010: Lebensdauermanagement und -verlängerung

    

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Entsorgung von Atommüll: Konzepte und aktueller Stand

In einigen Jahrzehnten sind die ersten Tiefenlager bereit für die endgültige Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen. Verschiedene Länder, darunter Finnland und Schweden, haben bereits Standorte für Tiefenlager festgelegt. Anderenorts läuft die Standortsuche auf Hochtouren. mehr

 

   

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Neue Ausbildungsprogramme im Nuklearbereich

Um den immensen Nachwuchsbedarf der Kernenergie – vor allem im Hinblick auf den Kapazitätsausbau – zu decken, werden auf der ganzen Welt verschiedene Ausbildungsprogramme und -lehrgänge lanciert. mehr

 
     

 

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IYNC 2010: Internationales Treffen junger Kernfachleute

Der International Youth Nuclear Congress (IYNC) und die South African Young Nuclear Professionals Society (SAYNPS) laden vom 12. bis 18. Juli nach Kapstadt ein. Der sechste Kongress bietet während einer Woche industrielles Know-how, gedanklichen Austausch und Networking. mehr

 
     

 

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AP1000: Realisierung in China und den USA

Der AP1000, ein Reaktor der fortgeschrittenen dritten Generation, bietet dank vereinfachter Bauweise kurze Bauzeiten sowie hohe Sicherheit. In China sind die ersten Reaktoren des Typs AP1000 im Bau und in den USA läuft die Planung an verschiedenen Standorten auf Hochtouren. mehr

 
     

 

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«Elektro-Autos stehen vor dem Durchbruch - Brauchen wir jetzt ein neues AKW?» …

… titelte der Blick am 1. März. Die Debatte um das Faktum, dass mit der Abkehr vom Öl der Verbrauch von Strom steigen wird, ist damit in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Die Diskussion über Technologien für saubere und effiziente Fahrzeuge wird während des Genfer Autosalons am International Advanced Mobility Forum weitergeführt. mehr

 

 

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Plim & Plex 2010: Lebensdauermanagement und -verlängerung

Die Themen Lebensdauermanagement und -verlängerung sind für die Nuklearindustrie von grosser Bedeutung. Die Schweizer Kernkraftwerksbetreiber setzen hierbei zusammen mit der Zulieferindustrie zukunftsweisende Lösungen um. Die Plim & Plex-Konferenz am 11. und 12. Mai in Paris bietet Gelegenheit zum internationalen Austausch. mehr

 
       

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