Walter Gränicher diplomierte an der ETH Zürich als Maschineningenieur mit Vertiefung thermische Turbomaschinen und Ingenieur Mathematik (Dipl. Ing. ETH). Von 1980 bis1982 absolvierte er an der Technischen Universität in München ein Zusatzdiplomstudium in Elektrotechnik und elektrische Maschinen. Er begann seine berufliche Laufbahn 1976 bei BBC. Nach verschiedenen Aufgaben im mittleren Management im Bereich der grossen Dampfturbinen und Turbogeneratoren führte er von 1991 bis1996 als Executive Vice President die lokale Business Unit Dampfkraftwerke der ABB Kraftwerke AG mit Sitz in Baden. Von 1996 bis Ende 1998 war Walter Gränicher Geschäftsführer der ABB Enertech AG in Winterthur. 1998 wurde er zusätzlich zum Business Unit Manager Waste-to-Energy ernannt. Im Januar 1999 wurde er zum Business Area Manager Power Plant Service befördert. Mit Gründung der ABB ALSTOM Power wurde er im Juli 1999 zum Managing Director Customer Service Segment ernannt mit einer weltweiten Verantwortung für das Kraftwerks-Servicegeschäft. Im März 2003 wurde Walter Gränicher zum President ALSTOM Power Service Sector und Mitglied des Executive Committee der ALSTOM Group ernannt. Zusätzlich wurde er zum Präsidenten von ALSTOM (Schweiz) AG.
Heinz Karrer studierte Nationalökonomie an der Hochschule für Wirtschafts- Rechts-, und Sozialwissenschaften HSG in St. Gallen und ist seit 2002 CEO der Axpo Holding AG in Baden. Bereits zuvor war er in leitenden Funktionen in verschiedenen Unternehmen tätig, zunächst von 1985 bis 1987 als Geschäftsführer des Verbandes der Schweizer Sportartikel-Industrie und danach als Geschäftsführender Direktor der Intersport Schweiz AG bis er 1995 zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung und Delegierten des Verwaltungsrates von Intersport berufen wurde. Ab 1995 war er für drei Jahre bei der Ringier AG tätig. Anschliessend übernahm er die Leitung der Division Marketing und Sales von Swisscom und war Mitglied der Konzernleitung.
Dr. Hans-Jürgen Kirchhof studierte an der Technischen Universität Braunschweig Maschinenbau mit Vertiefung Energie- und Verfahrenstechnik, Schwerpunkt Kerntechnik. Er blieb bis 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an dieser Universität, wo er hauptsächlich thermohydraulische Untersuchungen an natriumgekühlten Brennelementen durchführte. Danach arbeitete er ein Jahr für Eastman Christensen in Celle als Projektingenieur in der Entwicklung, Konstruktion und Felderprobung von Tiefbohrwerkzeugen für die Erdöl- und Erdgasgewinnung. Von 1990 bis 1995 war er Projektleiter für Sicherheitsanalysen für nukleartechnische und chemische Anlagen bei der Firma Fichtner in Stuttgart und promovierte 1992. Nach einem Abstecher zur Electrowatt-Ekono von 1996 bis 2002 als Bereichsleiter Nukleartechnik kehrte Hans-Jürgen Kirchhof für ein Jahr zu Fichtner Consulting & IT zurück. Seit 2005 ist er Senior Project Manager im Bereich Nukleartechnik bei Colenco Power Engineering in Baden.
Urs Näf studierte Volkswirtschaft an der Universität Basel. Seit 2004 ist er Issue Manager Energie- und Umweltpolitik bei economiesuisse, wo er für energie- und umweltpolitische Fragestellungen der Wirtschaft zuständig ist und die nordischen Länder Europas betreut. Zudem ist er Mitglied der Kommission für die Exportrisikogarantie. Zuvor arbeitete er im damaligen Schweizerischen Bankverein als Product Manager und von 1990 bis 2004 war er Stabsmitarbeiter des Direktors des Bundesamts für Energie tätig war und für internationale Fragen der Strommarktliberatlisierung zuständig. In dieser Funktion war er auch für die Beziehungen zu Nachbarstaaten und zur Europäischen Union verantwortlich.
Walter Nef schloss 1971 als diplomierter Elektroingenieur ETH ab und begann seine berufliche Laufbahn bei der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) für das Projekt Kernkraftwerk Rüthi SG. Nach einer Zusatzausbildung in Nukleartechnik in Deutschland wurde er 1977 Abteilungsleiter im Kenkraftwerk Beznau, wo er 1996 zum Leiter befördert wurde. Von 1986 bis 1993 war Walter Nef Gemeindeammann der Stadt Klingnau und von 1989 bis 2000 Aargauer FDP-Grossrat.
Dr. Manfred Thumann studierte Maschinenbau an der Technischen Universität München und promovierte im Bereich Werkstoffwissenschaft. Seit Dezember 2003 ist er bei der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK) tätig und Mitglied der Geschäftsleitung NOK sowie der Konzernleitung der Axpo Holding AG. In seiner Funktion als Leiter der Division NOK Kernenergie gehören zu seinen Aufgaben neben der Geschäftsführung des NOK-eigenen Kernkraftwerks Beznau auch die Geschäftsführung des Kernkraftwerks Leibstadt. Weitere berufliche Stationen von Manfred Thumann waren eine Verpflichtung als Direktor Gasturbinengeschäft und zuvor als Projektmanager Gasturbinen-Entwicklung bei Alstom und ABB sowie als Forscher im ABB-Forschungszentrum in Baden und am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz.
Minh Quang Tran ist Professor für Plasmaphysik an der ETH Lausanne und seit 1999 Direktor des Forschungszentrums für Plasmaphysik (CRPP) der EPFL. Von 2003 bis 2006 war er zudem Verantwortlicher der europäischen Aktivitäten im Bereich Fusion (EFDA Leader). Nach seiner Promotion in Physik 1977 an der EPFL forschte er zwei Jahre an der University of California in Los Angeles. 1979 kehrte er nach Lausanne und zum CRPP zurück, wo er seither Forschungsarbeiten im Bereich der Plasmaphysik leitet. Minh Quang Tran ist Mitglied der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften.
Nationalrat Pierre Triponez schloss seine Studien in Bern als Dr. iur. ab und arbeitete anschliessend von 1969 bis 1986 im damaligen Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA), zuletzt als Vizedirektor. Danach war er Leiter der Hauptabteilung für Materialwirtschaft und Logistik eines internationalen Konzerns. Seit 1990 ist Pierre Triponez Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands. 1999 wurde er für die Berner FDP in den Nationalrat gewählt.
Arnolds Wirtschaftsblick
In seiner Kolumne analysiert Hans Peter Arnold aktuelle Themen der Nuklearwirtschaft >