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Iter – der Sonne abgeschaut

Die Kernfusion
Das Forschungsprojekt Iter
Schweizer Beteiligung

Die Kernfusion

In Atomkernen steckt viel Energie. Bei der Kernfusion wird diese freigesetzt, indem Atome miteinander verschmelzen. Dies ist das Prinzip der Sonne. Die Sonne ist  ein riesiger Kernfusionsreaktor. Ihre Fusionsenergie nehmen wir als Wärme und Licht wahr. Gelingt es, die Kernfusion auf der Erde zu nutzen, steht der Menschheit eine praktisch unerschöpfliche, umweltfreundliche Energiequelle zur Verfügung. 

Einen guten Überblick über Fusion und Fusionskraftwerke gibt das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik auf www.ipp.mpg.de.

Die europäischen Grundlagen zur Fusionsforschung sind im Abkommen zur Entwicklung der Fusionsforschung geregelt: www.efda.org (auf Englisch).

Die internationale Zusammenarbeit der Schweizer Forschung im Bereich der Plasmaphysik und der kontrollierten Kernfusion konzentriert sich auf die Teilnahme an den Forschungsprogrammen der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom. Zuständig dafür ist das Staatssekretariat für Bildung und Forschung: www.sbf.admin.ch.

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Das Forschungsprojekt Iter

Angesichts des Energiehungers der Menschheit sind die Hoffnungen in die Kernfusionsforschung gross. Derzeit entsteht mit internationaler Beteiligung in Südfrankreich der thermonukleare Versuchsreaktor Iter (International Thermonuclear Experimental Reactor). Das Forschungsprojekt Iter soll zeigen, wie das Prinzip der Sonne als umweltfreundliche Energiequelle auch auf der Erde genutzt werden kann und aufzuzeigen, dass zukünftig weite Teile der Menschheit mit Strom aus Fusionskraftwerken versorgt werden können. Iter wird voraussichtlich im Jahr 2018 in Betrieb gehen.

Laufend aktualisierte Informationen zum Iter-Projekt sind zu finden auf www.iter.org.

Die wichtigsten Nachrichten zum Iter-Projekt aufgearbeitet in Deutsch und Französisch sind im E-Bulletin des Nuklearforums Schweiz  zu finden.

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Der Iter-Apparat basiert auf dem «Tokamak»-Konzept des magnetischen Plasmaeinschlusses, bei dem sich der Fusionsbrennstoff in einem ringförmigen Behälter befindet. Mit einer Höhe von 29 und einem Durchmesser von 28 Metern wird Iter der weltgrösste Tokamak sein.

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Schweizer Beteiligung

Die Schweiz trägt mit dem führenden Schweizer Institut in der Fusionsforschung, dem Centre de Recherches en Physique des Plasmas an der ETH Lausanne (crppwww.epfl.ch) erheblich zur Entwicklung des Iter bei.

Auch die Schweizer Industrie kann sich am Bau des Iters beteiligen – von grossen Unternehmen bis zu spezialisierten KMU. Informationen über Auftragsvergaben an die Schweizer Industrie sind verfügbar auf: www.iter-industry.ch (auf Englisch). Die internationale Zusammenarbeit wird Spitzentechnologie ermöglichen, die neue Massstäbe setzt, sind Experten überzeugt.

Das Nuklearforum Schweiz hat dem Thema Iter im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe «Forums-Treff» im Februar 2010 einen Informationsabend gewidmet. An der ETH Lausanne gab Norbert Holtkamp, stellvertretender Generaldirektor des Iter, einen Überblick zum Stand des Iter-Projekts. Eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Informationen zur Fusion finden Sie im Faktenblatt «Kernfusion – eine Energieoption für die Zukunft» des Nukearforums.

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