Nuklearforum Schweiz: Newsletter für die Industrie 11/2011

 
   
 

Sehr geehrte Damen und Herren 

Im Jahr 2035 wird die Welt einen Drittel mehr Energie verbrauchen als heute. Entwicklungsländer werden die Dynamik der Energiemärkte je länger je mehr bestimmen. Die Nachfrage nach sämtlichen Energieformen wird weiter steigen. Die Kernenergie wächst bis 2035 um 70%. Geschieht dies nicht, wird die Energieversorgung noch teurer und unsicherer und der Kampf gegen den Klimawandel noch schwieriger. Dies besagt der World Energy Outlook 2011 der Internationalen Energieagentur (IEA), der am 9. November 2011 in London vorgestellt wurde.

Für einmal können wir die Schweizer Medien für uns sprechen lassen. Diese reagierten alarmiert auf die IEA-Nachrichten: Die «Basler Zeitung» spricht von «düsteren Fakten zum Klimawandel» und der «Tagesanzeiger» zeigt sich besorgt: Laut den Prognosen könne sich das Klima mehr erwärmen, als erwartet. Entgegen der Hoffnungen von Energieromantikern werde die Abkehr von der Atomenergie wahrscheinlich in einem Anstieg der Emissionen resultieren, wird hier Fatih Birol, Chefökonom der IEA, zitiert. Die IEA blicke in eine «schwarze Energiezukunft», titelt Hanspeter Guggenbühl doppeldeutig. Für die «Tribune de Genève» steht der drohende Anstieg der CO2-Emission ebenfalls im Vordergrund des Berichts.

Die Herausforderungen sind formuliert. Gespannt erwarten wir die Antworten der Schweizer Regierung.

Mit freundlichen Grüssen

Nuklearforum Schweiz
Die Geschäftsstelle
 

 
   
 

Themen:

 

Stilllegung und Entsorgung: neue Kostenstudie veröffentlicht


Aktualisierte und neue Faktenblätter zu den Themen Stilllegung und Entsorgung

 

Dossier: Schweizer Stromzukunft mit oder ohne Kernenergie?


ITER Business Forum 2011

 

 

Fachtagung 2012: Die Lehren im Jahr nach Fukushima

 

    

   
 

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Stilllegung und Entsorgung: neue Kostenstudie veröffentlicht

Am 23. November 2011 hat die Kommission für den Stilllegungsfonds für Kernanlagen und den Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke die alle fünf Jahre zu erhebenden Kostenstudien provisorisch genehmigt. Die voraussichtlichen Kosten für die Stilllegung der schweizerischen Kernkraftwerke, die Nachbetriebsphase und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle sind demnach teuerungsbereinigt insgesamt rund 10% höher als die bisherigen Kostenschätzungen aus dem Jahr 2006. mehr

 

   

   
 

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Aktualisierte und neue Faktenblätter zu den Themen Stilllegung und Entsorgung

Auf Basis der neuen Schätzung gibt es eine neue Version des Faktenblattes «Finanzierung der nuklearen Entsorgung». Zusätzlich wurde das neue Faktenblatt «Stilllegung und Rückbau von Kernkraftwerken» erstellt.

 
     

 

   
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Dossier: Schweizer Stromzukunft mit oder ohne Kernenergie?

Politik, Behörden, Stromversorgungsunternehmen und Bevölkerung ringen um die Zukunft der Stromversorgung in der Schweiz. Ausbau oder Verzicht auf neue Kernkraftwerke? Das Dossier «Schweizer Stromzukunft mit oder ohne Kernenergie?» gibt Auskunft über den aktuellen Stand der Diskussion. mehr

 
     

 

   
 

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ITER Business Forum 2011

Am 7. und 8. Dezember 2011 findet in Manosque (F) ein Iter-Industrietreffen mit der Bauherrin, der Iter-Organisation, und der Fusion for Energy (F4E), der Beschaffungszentrale für den europäischen Anteil, statt. Schweizer Firmen haben dort die Möglichkeit, Gespräche mit ähnlich gesinnten Firmen zu führen, Informationen über den Stand des Projektes zu erhalten sowie die Iter-Baustelle zu besuchen. mehr
 
     

 

   
 

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Fachtagung 2012: Die Lehren im Jahr nach Fukushima

Zu diesem Thema führt das Nuklearforum am 31. Januar 2012 eine Fachtagung in Olten durch. Beinahe ein Jahr nach der Naturkatastrophe in Japan sollen die aus dem schweren Unfall im KKW Fukushima-Daiichi gewonnenen Erkenntnisse rekapituliert werden. Referieren werden Experten verschiedener in- und ausländischer Unternehmen und Behörden. mehr

 
       

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