Axpo, Alpiq und BKW ziehen Rahmenbewilligungsgesuche zurück

Die Axpo Holding AG, die Alpiq Holding AG und die BKW AG haben beschlossen, die im Jahr 2008 eingereichten und 2011 sistierten Rahmenbewilligungsgesuche für Ersatzkernkraftwerke zurückzuziehen.

13. Okt. 2016
Die Rahmenbewilligungsgesuche für die geplanten Ersatzeinheiten an den Standorten Beznau (Fotomontage) und Mühleberg sowie für das Neubauprojekt im solothurnischen Niederamt wurden am 12. Oktober 2016 formell zurückgezogen.
Die Rahmenbewilligungsgesuche für die geplanten Ersatzeinheiten an den Standorten Beznau (Fotomontage) und Mühleberg sowie für das Neubauprojekt im solothurnischen Niederamt wurden am 12. Oktober 2016 formell zurückgezogen.
Quelle: Resun

Die CEO der Alpiq, der Axpo und der BKW haben gemeinsam beschlossen, ihre Rahmenbewilligungsgesuche für ihre Ersatzkernkraftwerke formell zurückzuziehen. Den entsprechenden Antrag an den Bundesrat legten sie am 12. Oktober 2016 dem Bundesamt für Energie (BFE) vor. Sie begründen ihren Entscheid mit der sich seit der Einreichung der Rahmenbewilligungsgesuche im Jahr 2008 «fundamental geänderten» Ausgangslage. Der Markt sei heute ein ganz anderer und die Politik habe in der Zwischenzeit die Weichen für eine Zukunft ohne Kernkraft gestellt.

Nach dem Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi vom 11. März 2011 hatte Doris Leuthard – Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) – die Rahmenbewilligungsverfahren sistieren lassen. Die drei Stromversorger hatten im Dezember 2010 eine gemeinsame Planungs- und Projektgesellschaft für die geplanten Neubauten an den Standorten Beznau, Mühleberg und Niederamt gegründet.

Quelle

M.A. nach Alpiq, Axpo und BKW, gemeinsame Medienmitteilung, 12. Oktober 2016

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