09.01.2013

EU-Stresstest: Schweizer Statusbericht 2012 eingereicht

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) hat der EU seinen Stresstest-Statusbericht 2012 vorgelegt. Dieser dokumentiert, wie die Schweiz die Empfehlungen aus den Ensreg-Peer-Reviews vom letzten Jahr umsetzt. 

Das Ensi hat den Statusbericht 2012 zum Schweizer Aktionsplan bei der EU eingereicht. Darin beschreibt es, inwiefern Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke bereits umgesetzt wurden und das weitere Vorgehen. Die im Statusbericht erwähnten Empfehlungen stammen von der European Nuclear Safety Regulators’ Group (Ensreg) – der Organisation der Atomaufsichtsbehörden der EU-Mitgliedstaaten. Sie hatte die Peer Reviews durchgeführt.

Neuer Schweizer Aktionsplan Fukushima im Februar 2013

Das Ensi kündigte zudem an, im Februar 2013 den nationalen Aktionsplan Fukushima 2013 zu veröffentlichen. Dieser stelle das Nachfolgepapier zum Aktionsplan 2012 dar. Der Aktionsplan 2012 behandelte verschiedene Prüfpunkte, die im Herbst 2011 im Rahmen der «Lessons Learned» identifiziert wurden, sowie offene Punkte, die im Schweizer Länderbericht zum EU-Stresstest aufgeführt sind.

Der Aktionsplan der Ensreg sieht vor, dass jedes am Stresstest teilnehmende Land einen nationalen Aktionsplan entwickelt. Die Aufsichtsbehörden der europäischen Länder erstellen jedes Jahr nationale Aktionspläne, welche die im jeweiligen Jahr umzusetzenden Massnahmen festgelegen. 

Quelle: 
M.A. nach Ensi, Medienmitteilung, 7. Januar 2013