10.01.2014

Japan: weitere Anträge für KKW-Wiederinbetriebnahme eingereicht

Drei japanische Stromversorgungsunternehmen haben bei der japanischen Nuclear Regulation Authority (NRA) Anträge zur Betriebsfreigabe für insgesamt vier weitere Kernkraftwerkseinheiten eingereicht. 

Alle 50 Kernkraftwerke Japans sind derzeit abgestellt. Vor der Wiederinbetriebnahme müssen sie die am 8. Juli 2013 in Kraft getretenen neuen Sicherheitsrichtlinien erfüllen.
 
Ende September 2013 reichte die Tokyo Electric Power Co. (Tepco) der NRA entsprechende Anträge für ihre Kernkraftwerkseinheiten Kashiwazaki-Kariwa-6 und -7 ein. Am 25. Dezember folgte die Chugoku Electric Power Co. mit einem solchen Gesuch für Shimane-2 und zwei Tage später die Tohoku Electric Power Co. für Onagawa-2.
 
Bereits Anfang Juli 2013 hatten die Kansai Electric Power Co. für ihre Kernkraftwerkseinheiten Takahama-3 und -4 sowie Ohi-3 und -4 (für den Betrieb nach September 2013), die Hokkaido Electric Power Co. für Tomari-1, -2 und -3, die Shikoku Electric Power Co. für Ikata-3 und die Kyushu Electric Power Co. für Sendai-1 und -2 sowie Genkai-3 und -4 Wiederinbetriebnahme-Anträge gestellt. Somit sind 16 von möglichen 50 Gesuchen eingereicht.
 
Bisher hat die NRA noch keine Genehmigungen für Wiederinbetriebnahmen erteilt.
 

Quelle: 
M.A. nach Jaif, Nuclear Power Plant in Operation, 27. Dezember 2013