15.01.2014

Milliarden für Fukushima-Sanierung im Budgetentwurf Japans

Der Budgetentwurf der japanischen Regierung für das kommende Fiskaljahr 2014/15 umfasst JPY 652,3 Mrd. (CHF 5,6 Mrd.) zur Deckung von Kosten für die Stilllegung des Kernkraftwerks Fukushima-Daiichi und die Sanierung der Umgebung. 

Im Budgetentwurf für das Fiskaljahr 2014/15 (1. April 2014 – 31. März 2015) sind für Auslagen in Zusammenhang mit dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi vorgesehen:

  • JPY 391,2 Mrd. (CHF 3,4 Mrd.) zur Dekontamination und Entsorgung radioaktiv kontaminierter Abfälle
  • JPY 101,2 Mrd. (CHF 0,88 Mrd.) zum Bau eines Zwischenlagers
  • JPY 118,6 Mrd. (CHF 1,03 Mrd.) zur Unterstützung evakuierter Personen und zur Beschleunigung des Wiederaufbaus in der Präfektur Fukushima

Das Ministry of Economy, Trade and Industry (Meti) beantragte zudem rund JPY 57,5 Mrd. (CHF 500 Mio.) für die Umsetzung der Richtlinien zum Wiederaufbau von Fukushima und JPY 18,8 Mrd. (CHF 160 Mio.) für die Entwicklung von Sicherheitsinfrastruktur im Kernenergiebereich. Für ein Projekt zur Bestimmung der Strahlendosis der lokalen Bevölkerung in Fukushima forderte das Ministry of the Environment JPY 660 Mio. (CHF 5, 76 Mio.).

Quelle: 
M.A. nach Jaif, Atoms in Japan, 10. Januar 2014