19.02.2014

Ohi: Behörde genehmigt seismische Beurteilung

Das Kernkraftwerk Ohi in der Präfektur Fukui liegt nicht über einer aktiven Störungszone. Die japanische Nuclear Regulation Authority (NRA) hat die Schlussfolgerungen eines entsprechenden Experten-Berichts angenommen.

Die NRA genehmigte einen Beurteilungsbericht einer Expertengruppe, wonach die seismischen Bruchlinien, die sich unterhalb des Kernkraftwerksstandort Ohi befinden, entgegen anderen Annahmen nicht aktiv sind.

Als Folge des Reaktorunfalls in Fukushima-Daiichi lässt die NRA sechs Kernkraftwerksstandorte daraufhin untersuchen, ob der Schotteruntergrund über einer aktiven tektonischen Störungszone liegt. Der Standort Ohi ist der erste, der von der NRA in dieser Hinsicht als sicher erklärt worden ist.

Das Kernkraftwerk Ohi umfasst vier Druckwasserreaktoreinheiten mit einer Gesamtleistung von 4494 MW. Betreiberin ist die Kansai Electric Power Company Inc.

Quelle: 
M.A. nach Jaif, Atoms in Japan, 17. Februar 2014