05.02.2018

Pallas: Auftrag für Auslegung und Bau vergeben

Die niederländische Pallas-Stiftung hat dem argentinisch-niederländischen Konsortium Invap-TBI den Zuschlag gegeben, den Mehrzweck-Hochflussreaktor Pallas auszulegen und zu bauen. Am Konsortium beteiligt sind neben dem argentinischen Hochtechnologieunternehmen Investigaciones Aplicadas Sociedad del Estado (Invap SE) die Croonwolter&dros B.V. und die Mobilis B.V., beides Unternehmen der TBI Holdings B.V.

Das Ichos genannte Konsortium hat sich nach einem mehrjährigen Bieterverfahren für den Bau des Pallas-Reaktors gegen Mitbewerber aus Frankreich und Südkorea durchgesetzt. Am 24. Januar 2018 unterschrieben nun CEO der Pallas-Stiftung Hermen van der Lugt, CEO der Invap Vicente Campenni, Direktor der Croonwolter&dros Lennart Koek und Direktor der Mobilis Robert Jan Feijen in Den Haag die Vertragsvereinbarung. Der Unterzeichnung fand im Beisein politischer Vertreter aus Argentinien und den Niederlanden statt. Der Vertrag umfasst EUR 40 Mio. (CHF 46 Mio.) für die laufende Vorbereitungsphase und mehrere Hundert Millionen Euro für die darauffolgende Phase.

Der neue Mehrzweck-Hochflussreaktor Pallas soll im niederländischen Petten gebaut werden. Er ist als Ersatz für den am selben Standort seit knapp 60 Jahren in Betrieb stehenden High Flux Reactor (HFR) gedacht.

Am 24. Januar 2018 hat Hermen van der Lugt, CEO der Pallas-Stiftung (zweiter von rechts) mit Vertretern des Invap-TBI-Konsortiums die Vertragsvereinbarung zur Auslegung und zum Bau des Pallas-Mehrzweck-Hochflussreaktors unterzeichnet.
Quelle: Pallas-Stiftung
Quelle: 
M.B. nach Pallas-Stiftung, Medienmitteilung, 24. Januar 2018