16.12.2015

Verstärkte Kooperation in Sicherheitsfragen zwischen China und Südkorea

China und Südkorea verstärken ihre Zusammenarbeit in Fragen der nuklearen Sicherheit und des Umweltstrahlungs-Monitoring. Dazu haben sie in Peking eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. 

Die südkoreanische Nuclear Safety and Security Commission (NSSC) und die chinesische National Nuclear Safety Administration unterzeichneten am 27. November 2015 eine Absichtserklärung. Die beiden Länder wollen ihre bestehende Zusammenarbeit weiter verstärken. Im Vordergrund stehen die Forschung und Entwicklung nuklearer Sicherheitstechnologien, Sicherheitsüberprüfungen und Inspektionen von Kernkraftwerken sowie der Austausch über Sicherheitsregelwerke, Information und Mitarbeitende. Die beiden Behörden wollen zudem gemeinsame Studien zur nuklearen Notfallvorsorge erarbeiten und Erfahrungen über den Betrieb von Kernkraftwerken teilen. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen sie das Sicherheitsniveau in der Kernenergie weiter steigern.

Zudem unterzeichneten sie ein besonderes Abkommen zur Überwachung der Strahlung in der Umwelt. Es ermöglicht diese Strahlung zu beobachten und ihre Auswirkungen sowohl im Alltag wie auch in Notfallsituationen zu bewerten. In den nächsten drei Jahren werden die beiden Länder ihre gemeinsamen Projekte zum Austausch von Techniken für die Analyse der Umweltstrahlung und von Monitoringdokumenten vorantreiben. Zudem bauen sie ein System auf, das es ihnen erlaubt, Informationen in Echtzeit auszutauschen.

Ein separates Zusammenarbeitsabkommen unterzeichneten am selben Tag das Korea Institute of Nuclear Safety (KINS) und das China National Emergency Response Technical Assistance Centre (NNERTAC). Auch dieses Abkommen soll die bilaterale Zusammenarbeit bei nuklearen Sicherheitstechnologien stärken.

Quelle: 
S.Ry. nach NSSC, Medienmitteilung, 27. November 2015