18.04.12

Der Preis des Verzichts auf Kernenergie ist viel zu hoch

Der Bundesrat plant für den Ersatz der Kernenergie in der Schweiz mehrere Gaskraftwerke und zusätzliche Wasserkraftwerke. Beide Vorhaben stossen auf teils heftige Kritik von verschiedenen Seiten. Zusätzlich sieht die Energiestrategie des Bundesrates einen ganzen Katalog von Zwangsmassnahmen vor. Demgegenüber hat unser heutiger Strommix aus Kernenergie und Wasserkraft enorme Vorteile.

Der Verzicht auf Kernenergie kommt die Schweiz teuer zu stehen – sowohl fürs Portemonnaie, wie auch für die Umwelt und für die Versorgungssicherheit. Der Bundesrat will die Schweizer Kernkraftwerke mit Gaskraftwerken ersetzen. Umweltschutzorganisationen reagieren entrüstet, da der hohe Treibhausgas-Ausstoss von Gaskraftwerken unsere ehrgeizigen Klimaziele gefährdet. Auch der zusätzliche Ausbau der Wasserkraft steht zur Debatte und sorgt für weitere Proteste von Landschaftsschützern, Fischern und von der Tourismusbranche. Dazu kommen Zwangsmassnahmen in heute noch nicht absehbarem Ausmass.

Die heute bekannt gewordenen Pläne des Bundesrats zeigen vor allem eines: Unser heutiger Strommix aus Kernenergie und Wasserkraft ist optimal. Im Verbund mit den bestehenden Wasserkraftwerken sorgt die Nutzung der Kernenergie in der Schweiz für eine sehr umweltfreundliche Stromproduktion. Die Kernenergie trägt zu einer hohen Versorgungssicherheit bei geringer Auslandsabhängigkeit bei. Sie verschafft der Schweizer Wirtschaft Wettbewerbsvorteile durch berechenbare Strompreise.

Auf die Kernenergie zu verzichten heisst Ressourcenverschleiss, weniger Klimaschutz, höhere Strompreise und höhere Auslandabhängigkeit. Wir sollten daher in den kommenden Jahren weiterhin auf unseren bewährten Strommix aus Kernenergie und Wasserkraft setzen.

Kontakt: 

Matthias Rey
Media Relations Nuklearforum Schweiz
Tel.: 031 560 36 50 E-Mail: matthias.rey@nuklearforum.ch