09.05.12

Fakten zur Nukleartechnik heute und morgen

In der Schweiz streben Bundesrat und Parlament den Ausstieg aus der Kernenergie an. Ein Blick über die engen Grenzen des eigenen Landes zeigt ein völlig anderes Bild. Weltweit wird nach wie vor intensiv an der Weiterentwicklung der Nukleartechnik gearbeitet. Antrieb ist der gewaltige Energiebedarf der Menschheit, der mit möglichst geringen Belastungen für Umwelt und Ressourcen gedeckt werden soll. Die Kernenergie wird dazu ihren Beitrag leisten müssen. Vor diesem Hintergrund legt das Nuklearforum Schweiz drei Faktenblätter auf.

«Kernkraftwerke der dritten Generation» beschreibt die modernsten kommerziellen Reaktorsysteme, die heute rund um die Erde im Bau stehen. Ihre Entwicklung begann in den 1980er-Jahren. Mit dem Schritt von der zweiten zur dritten Generation fand der grosse Sprung bei der Sicherheit statt. Die Schweizer Kernkraftwerke sind nachgerüstet worden und erreichen nahezu das Sicherheitsniveau von Neuanlagen.

«Reaktorsysteme der Zukunft» stellt zum einen die sogenannten kleinen modularen Reaktorsysteme vor, die in letzter Zeit öffentliche Aufmerksamkeit gefunden haben. Sie haben ein interessantes Potenzial. Ebenfalls beschrieben werden die Reaktorsysteme der weit in die Zukunft weisenden vierten Generation – von der oft die Rede ist, die aber für die Lösung der absehbaren Stromversorgungsprobleme nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen wird.

«Thorium als Kernbrennstoff» erklärt die Besonderheiten dieser noch kaum erschlossenen Energieressource wie auch ihre Vor- und Nachteile im Vergleich zum heute genutzten Natururan.

Kontakt: 

Matthias Rey
Media Relations Nuklearforum Schweiz
Tel.: 031 560 36 50
E-Mail: matthias.rey@nuklearforum.ch