Faktenblätter

Fakten und Hintergründe zu aktuellen Kernenergie-Themen

28.03.17

Kernkraftwerke der dritten Generation

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Entwicklung fortgeschrittener Reaktor­typen weltweit vorangetrieben worden. Heute werden auf dem Markt Reaktor­systeme angeboten, die höchsten Sicherheitsansprüchen genügen und zu wettbewerbsfähigen Preisen die Versorgungssicherheit beim Strom auch in Zukunft ermöglichen. ­Diese Kernkraftwerke der sogenannten dritten Generation bilden die Grundlage für die Neubauten der kommenden Jahre und Jahrzehnte.

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27.03.17

Kernbrennstoff – Material mit besonderen Eigenschaften

Die Kernenergie verfügt über eine breite Vielfalt von langfristigen Optionen für eine nachhaltige Stromversorgung. Der Schlüssel liegt in den besonderen Eigenschaften des Kernbrennstoffs. Anders als bei der Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas kann ausgedienter Kernbrennstoff aufgearbeitet und erneut zur Energiegewinnung eingesetzt werden. In der Nuklearwirtschaft ist Abfall nicht einfach Abfall – sondern gleichzeitig Rohstoff für die Energieversorgung künftiger Generationen.

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26.03.17

Uran – Ressource mit Zukunft

Uran ist der Rohstoff für den Betrieb der Kernkraftwerke. Die heute bekannten uranhaltigen Erzlagerstätten sind über die ganze Erde verteilt, und die Ozeane enthalten riesige Mengen dieses Elements. Je nach Preis und eingesetzter Reaktortechnik reichen die Uranreserven noch sehr lange, auch bei einem Ausbau der Kernenergie. Das bedeutet eine hohe Versorgungssicherheit auch in der absehbaren Zukunft. Zudem hat der Uranpreis eine geringe Auswirkung auf den Strompreis, sodass die Stromproduktionskosten der Kernkraftwerke langfristig abschätzbar sind.

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21.03.17

Strom aus Kernfusion: Option für die Zukunft

Die Kernfusion ist die Energiequelle der Sonne und der Sterne. Wenn sie eines Tages in kommerziellen Kraftwerken nutzbar sein wird, steht der Menschheit eine praktisch unerschöpfliche, sichere und umweltfreundliche Energiequelle zur Verfügung. Um die grossen technischen Herausforderungen zu bewältigen, haben Europa, China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und die USA beschlossen, gemeinsam in Südfrankreich den Internationalen Thermonuklearen Experimentalreaktor (Iter) zu bauen. Mit dieser Grossanlage soll die Machbarkeit eines Fusionskraftwerks gezeigt werden.

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23.02.17

Nukleartechnik im Dienst von Gesundheit und Sicherheit

Radioaktive Stoffe und energiereiche Strahlung gibt es nicht nur in Kernkraftwerken. Im Hintergrund begleiten sie uns in zahlreichen alltäglichen Anwendungen: Sie sind unentbehrliche Helfer in der Medizin, bei den Kontrollen an Flughäfen, beim Herstellen umweltfreundlicher Materialien, beim Aufspüren von Umweltgiften oder bei den Qualitätskontrollen in der Industrie.

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30.09.16

Finanzierung der nuklearen Entsorgung

Die Kosten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle aus dem Betrieb der Schweizer Kernkraftwerke sowie für deren späteren Rückbau sind im Strompreis ab Werk inbegriffen. Die dafür nötigen Mittel von insgesamt rund 20,7 Milliarden Franken werden von den Betreibern laufend bezahlt oder in Fonds sichergestellt. Durch die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips sollen künftigen Generationen keine ungedeckten Kosten entstehen.

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27.07.16

Stilllegung und Rückbau von Kernkraftwerken

Am Ende der Betriebsdauer wird ein Kernkraftwerk ausser Betrieb genommen und danach zurückgebaut, sodass das Gelände uneingeschränkt neu genutzt werden kann. Bei Stilllegung und Rückbau fallen radioaktive Abfälle an, die sachgerecht entsorgt werden. Die finanziellen Mittel für diese Arbeiten zahlen die Betreiber der Kernkraftwerke bereits während des Betriebs in zwei Fonds ein. Der weitaus grösste Teil des Abbruchmaterials ist jedoch nicht radioaktiv. Die Sicherheit wird von den Behörden überwacht und bleibt während des gesamten Rückbaus gewährleistet.

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08.06.16

Strahlung im Alltag

Die Strahlung von radioaktiven Stoffen ist für viele Menschen etwas Unheimliches: Wir können sie – wie manche chemische Gifte auch – weder sehen, noch riechen, noch fühlen. Und doch ist Radioaktivität in der Natur etwas Allgegenwärtiges, und das Leben hat sich seit Jahrmilliarden darauf eingestellt. Seit einem Jahrhundert haben die Forscher weltweit dieses Naturphänomen untersucht. Sie haben dabei herausgefunden, dass die gesundheitlichen Risiken von kleinen Strahlendosen gering sind – oder möglicherweise sogar auch positive Wirkungen auftreten können.

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18.01.16

Sicherheit der Kernkraftwerke

Eine Schweizer Erfolgsgeschichte

Nukleare Sicherheit ist eine Daueraufgabe. Sie muss immer wieder kritisch überprüft werden. Das ist der Kern der Schweizer Sicherheitskultur. Dank Vorsorge und Investitionen in Milliardenhöhe sind die Schweizer Kernkraftwerke heute gut auf den Langzeitbetrieb vorbereitet. Ein Extremereignis wie in Fukushima können sie ohne Schaden für die Bevölkerung und die Umwelt überstehen – die nötigen Schutzsysteme sind bereits vor Jahrzehnten eingebaut worden.

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04.11.15

Reaktorsysteme der Zukunft

Vielfältige Entwicklungen mit neuer Dynamik

Während zurzeit die leistungsstarken und sehr sicheren Leichtwasserreaktoren der dritten Generation im Bau stehen, arbeiten Wissenschafter und Ingenieure weltweit an einer Vielzahl weiterer Reaktortypen. Dazu gehören kleine, modulare Reaktoren für die Welt von morgen wie auch die Reaktorsysteme der nächsten, vierten Generation für eine nachhaltige Energieversorgung von übermorgen.
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