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Alle Artikel zum Thema "Berichte"

  • 21.11.05
    In den Fusionskraftwerken steckt wohl ein grosses Potenzial, doch wird diese Technologie angesichts der enormen technischen Herausforderungen frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrhundert in die Nähe der kommerziellen Nutzung kommen. Daher bleibt die Kernspaltung bis auf Weiteres der einzige Weg, die Kernenergie zu nutzen. Zu diesem Schluss kam der Fusionsforscher Kurt Appert, Vizedirektor des Centre de Recherches en Physique des Plasmas (CRPP) der ETH Lausanne, in seinem Vortrag zum Thema «Iter: ein Meilenstein auf dem Weg zum Fusionsreaktor» am 22. November 2005 in Olten. Etwa 40 Personen nahmen an diesem spannenden und anschaulichen Abend teil, der vom Nuklearforum Schweiz organisiert worden war.
  • 14.06.05
    In Schweden und Finnland sind Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle seit Jahren in Betrieb. In Finnland ist die Standortwahl für ein Endlager für hochaktive Abfälle getroffen, in Schweden steht sie kurz bevor. Diese Tatsachen und damit die Hauptaussage, dass die Endlagerung technisch machbar, in der Schweiz aber bisher wegen politischer Probleme nicht gelöst ist, bildete ein thematischer Schwerpunkt im Programm einer vom Nuklearforum Schweiz organisierten Reise, an welcher anfangs Mai 2005 17 Journalistinnen und Journalisten teilnahmen. Begleitet wurde die Reise durch sechs Vertreter von Swissnuclear, der Nagra und des Nuklearforums Schweiz.
  • 21.03.05
    Discours de clôture de la conférence ministérielle «Energie nucléaire pour le 21[sup]e[/sup] siècle» du 22 mars 2005 à Paris présenté par M. Patrick Devedjian, Ministre français délégué à l'Industrie.
  • 31.01.05
    Der Bundesrat hat Ende 2004 die Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Sie ist am 1. Februar 2005, zusammen mit dem bereits im Frühjahr 2003 verabschiedeten Kernenergiegesetz (KEG), in Kraft getreten. Die neue Gesetzgebung bringt einige Verbesserungen, aber auch zusätzliche Einschränkungen für die Kernenergienutzung in der Schweiz.
  • 09.01.05
    Die schweizerischen Kernanlagen wurden auch im Jahr 2004 auf einem hohen Sicherheitsniveau betrieben und sind nach wie vor in gutem Zustand. Dies ist das wichtigste Fazit der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) in ihrem Rückblick aufs vergangene Jahr. In den fünf Kernkraftwerken hat die HSK sieben Vorkommnisse (Vorjahr: 14) gemäss ihren Richtlinien klassiert. Auf der international gebräuchlichen Störfallbewertungsskala (Ines) wurden zwei dieser Vorkommnisse der Stufe 1 zugeordnet. Im Paul Scherrer Institut (PSI) musste ein Transport mit radioaktiven Stoffen beanstandet werden. Dieses Vorkommnis wurde der Stufe 2 der Ines-Skala zugeordnet. Die Sicherheit im Strahlenschutz war für das Personal und die Bevölkerung jederzeit gewährleistet.
  • 09.01.05
    Referat von Dr. Manfred Thumann, Geschäftsführer des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) und CEO Kernenergie der Nordostschweizerischen Kraftwerke AG (NOK), anlässlich der Medienkonferenz «20 Jahre KKL» am 10. Januar 2005 im Informationszentrum des KKL.
  • 09.01.05
    Referat von Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Baudepartements des Kantons Aargau, gehalten anlässlich der Medienkonferenz «20 Jahre Kernkraftwerk Leibstadt» am 10. Januar 2005 im Informationszentrum des KKL.
  • 30.11.04
    Für die Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die sich für eine sachlich korrekte Meinungsbildung über Fragen der Kernenergie einsetzen, begann der vergangene November mit einem doppelten Schock: - In Frankreich starb am Sonntag, 7. November 2004, ein an die Bahnschienen geketteter junger Mann beim Protest gegen den Transport verglaster hochradioaktiver Abfälle aus La Hague nach Gorleben unter den Rädern des fraglichen Eisenbahnzuges. - In der Woche zuvor vergifteten sich in Russland Bewohner des Gebiets Saratow an der unteren Wolga, indem sie aus Angst vor einem vermeintlichen Unfall im Kernkraftwerk Balakowo vorsorglich irgendwelches Jod schluckten.

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