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Alle Artikel zum Thema "Reaktoren und Kernkraftwerke"

  • 12.08.07
    Als Konsequenz aus der unglücklichen Informationspolitik der Betreiberin Vattenfall über die Zwischenfälle in den deutschen Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel Ende Juni 2007 ist der Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Europe AG, Klaus Rauscher, zurückgetreten. Zuvor hatten bereits Bruno Thomauske, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy, und Johannes Altmeppen, Leiter der Konzernkommunikation, ihren Rücktritt erklärt.
  • 08.08.07
    Am Standort South Texas Project (STP) in Bay City, Texas, USA, sollen zwei neue Reaktorblöcke gebaut werden. Dies haben die Betreiberin der beiden in Betrieb stehenden South-Texas-Einheiten, die STP Nuclear Operating Company, und der zu 44% an STP beteiligte Stromproduzent NRG Energy Inc., am 9. August 2007 in einem Dienstleistungsvertrag mit der Toshiba Corporation vereinbart. Geplant sind zwei fortgeschrittene Siedewasserreaktoren (ABWR), die zusammen die Leistung von STP in etwa verdoppeln sollen.
  • 07.08.07
    Der deutsche Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 1. August 2007 – wie erwartet – die vom Energieunternehmen Vattenfall beantragte Übertragung von Strommengen des stillgelegten Kernkraftwerks Mühlheim-Kärlich auf das Kernkraftwerk Brunsbüttel abgelehnt.
  • 06.08.07
    Die finnische Regierung hat am 26. Juli 2007 die neue Betriebsbewilligungen für die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Loviisa (2 x 488 MW, PWR) genehmigt. Damit besitzt Loviisa-1 eine Bewilligung bis Ende 2027. Der Betrieb von Loviisa-2 ist bis Ende 2030 verlängert worden.
  • 06.08.07
    Der belgische Christdemokrat Yves Leterme – derzeit Ministerpräsident der flämisch sprechenden Provinz Flandern und designierter Premierminister Belgiens – hat sich im Rahmen der Verhandlungen für die Bildung einer neuen Regierung grundsätzlich mit den Koalitionspartnern auf eine Verlängerung der Laufzeit für Kernkraftwerke geeinigt. Die ältesten Anlagen sollen im Jahr 2015 stillgelegt werden.
  • 02.08.07
    Das schwere Erdbeben vom 16. Juli 2007 vor der Westküste der japanischen Hauptinsel Honshu hat das Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa der Tokyo Electric Power Co. (Tepco) über die seismischen Auslegungsgrenzen hinaus beansprucht. Dennoch blieb die Sicherheit der sieben Siedewassereinheiten jederzeit gewährleistet. Die Schäden halten sich in Grenzen.
  • 01.08.07
    Die amerikanische Constellation Energy Group Inc. (CEG) und die französische Groupe EDF (EDF) haben ein strategisches Joint Venture mit dem Ziel gegründet, in den kommenden drei Jahrzehnten in den USA und Kanada neue Kernkraftwerke vorzugsweise des Typs US EPR zu bauen und zu betreiben.
  • 30.07.07
    Nach 20-monatiger Bauzeit wird beim Kernkraftwerk Gösgen (KKG) der Anbau zum Reaktorhilfsanlagengebäude bezogen. Damit stehen zusätzliche 8000 m[sup]3[/sup] für Werkstätten und Lagerräume zur Verfügung. Im neuen Gebäude wurden die neuesten Erkenntnisse der Erdbebenforschung umgesetzt.
  • 30.07.07
    Das staatliche französische Commissariat à l’Energie Atomique (CEA) und die private französische Suez-Gruppe (Suez) haben ein Forschungs- und Entwicklungsabkommen auf dem Nukleargebiet unterzeichnet.
  • 30.07.07
    Ein Konsortium aus der Westinghouse Electric Company LLC (WEC) und der Shaw Group (SGR) hat mit der chinesischen State Nuclear Power Technology Corporation Ltd., der Sanmen Nuclear Power Company Ltd., der Shandong Nuclear Power Company Ltd. und der China National Technical Import & Export Corporation die endgültigen Verträge über den Bau von vier AP1000-Kernkraftwerken in China abgeschlossen.

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