10.03.14

Statusbericht Fukushima

Fortschritte und Herausforderungen
In den drei Jahren seit dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi sind auf der Anlage umfassende Arbeiten zum Schutz von Mensch und Umwelt geleistet sowie Fortschritte bei den Aufräumarbeiten erzielt worden. Die Anlage gibt kaum noch radioaktive Stoffe an die Umgebung ab. Internationale Experten rechnen mit keinen beobachtbaren Zunahmen von strahlenbedingten Erkrankungen aufgrund der Strahlenbelastung. Der aktualisierte Statusbericht des Nuklearforums Schweiz ist online verfügbar.

Drei Jahre nach dem Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi schreitet die Bewältigung weiter voran. Zurzeit stehen drei Herausforderungen im Zentrum der Arbeiten: Die Entfernung des unbeschädigten Kernbrennstoffs aus der Anlage, das Management des kontaminierten Wassers in der Anlage und die kontrollierte Zwischenlagerung der kontaminierten Stoffe aus der Sanierung der belasteten Gebiete. In allen Bereichen konnten Fortschritte verzeichnet werden.

Bisher ist durch die Strahlenbelastungen nach dem Unfall in Fukushima-Daiichi nachweislich niemand gesundheitlich beeinträchtigt worden, weder die Notfallequipen zu Beginn des Unfalles noch das bis heute eingesetzte Aufräumpersonal innerhalb und ausserhalb des Kraftwerks. Auch bei der in der Umgebung lebenden Bevölkerung wurden keine Überschreitungen von radiologischen Grenzwerten festgestellt. In Japan rechnen die Fachleute der Uno auch in Zukunft mit keinen beobachtbaren Zunahmen von strahlenbedingten Erkrankungen. Die Strahlenbelastungen durch den Unfall waren dafür nachweislich zu gering. Bei Agrarprodukten und Fischen aus der Region treten höchst selten Überschreitungen der vergleichsweise sehr strengen Grenzwerte auf.
 
Den gesamten Statusbericht finden Sie über folgenden Link: http://www.nuklearforum.ch/de/fakten-und-wissen/dossiers/fukushima-2014

Kontakt: 

Michael Schorer
Leiter Kommunikation
Nuklearforum Schweiz, Konsumstr. 20, Bern
Tel.: 078 821 98 84    E-Mail: michael.schorer@nuklearforum.ch