21.02.2001

Japan hält an KKW-Bauplänen fest

Die japanischen Elektrizitätsunternehmen wollen bis ins Jahr 2010 insgesamt 13 neue Kernkraftwerke in Betrieb nehmen und so ihre Verpflichtung, den CO2-Ausstoss gegenüber 1990 um 20% zu senken, erfüllen.

Um Überkapazitäten zu vermeiden, hat das japanische Elektrizitätsunternehmen Tokyo Electric Power Co. (Tepco) zwölf neue fossile Kraftwerke, die sich in Planung oder in Bau befinden, auf Eis gelegt. Nur beinahe fertiggebaute Kraftwerke werden vollendet. Dagegen werden die Pläne zum Bau von drei neuen Kernkraftwerken nicht suspendiert. Bei den 13 Kernkraftwerksprojekten handelt es sich um Tomari-3 (Hokkaido Electric), Onagawa-3 (Tohoku Electric), Higashidori-1 (Tohoku Electric), Higashidori-1 (anderes Projekt, gleicher Name!) (Tepco), Fukushima-I-7 und -8 (Tepco), Hamaoka-5 (Chubu Electric), Shika-2 (Hokuriku Electric), Shimane-3 (Chugoku Electric), Kaminoseki-1 (Chugoku Electric), Tsuruga-3 und -4 (Japan Atomic Power Co.) und Ohma (Electric Power Development Co). Davon befinden sich Onagawa-3, Higashidori-1, Hamaoka-5 und Shika-2 in Bau, die übrigen in Planung.

Quelle: 
M.E. nach NucNet vom 22. Februar 2001