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26.01.2011

Spanisches Minenprojekt nähert sich Abbauphase

Die australische Berkeley Resources Ltd. hat bei der Entwicklung der Uranmine Salamanca in Spanien zwei Meilensteine erreicht: Sie wird ein Joint Venture mit der spanischen Lieferantin für Nuklearbrennstoffe Enusa Industrias Avanzadas SA (Enusa) bilden und sie wird bis zu AUD 55 Mio. (CHF 52 Mio.) durch die Ausgabe neuer Aktien beschaffen.

Wie in der Kooperationsvereinbarung zwischen der Berkeley und der Enusa vom 29. Januar 2009 vorgesehen, hat der Berkeley-Verwaltungsrat die Weiterentwicklung der Uranmine Richtung Betriebsphase genehmigt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird innerhalb von 60 Tagen ein Gemeinschaftsunternehmen, vorläufig Newco genannt, gegründet und der Abbauplan den spanischen Behörden unterbreitet. Binnen 90 Tagen wird die Berkeley AUD 26 Mio. (CHF 24 Mio.) der Enusa für die Übertragung von deren Anteile an der Salamanca-Mine an die Newco zahlen.

Kapitalerhöhung

Die Berkeley hat ausserdem Vereinbarungen mit der RBC Capital Markets (RBC), der BMO Capital Markets (BMO) und der Dundee Securities Corporation abgeschlossen. Dabei haben die RBC und die BMO vereinbart, gemeinsam eine Kapitalerhöhung von AUD 55 Mio. (CHF 52 Mio.) zu einem Preis von AUD 1,70 je Aktie zu zeichnen. Diese Mittel werden laut Berkeley eingesetzt, um die Zahlung an die Enusa zu begleichen, weitere Machbarkeitsstudien zu finanzieren und Explorationsbohrungen zu ermöglichen.

Anfang August 2010 hatte die Korea Electric Power Corporation (Kepco) mit der Berkeley eine nicht bindende Absichtserklärung unterzeichnet, um das Salamanca-Projekt mit USD 70 Mio. (CHF 66,2 Mio.) zu finanzieren und zu entwickeln.

Quelle: 
M.A. nach Berkeley, Medienmitteilung, 19. Januar 2011