12.07.2013

Westinghouse: Antrag für SMR-Fördermittel eingereicht

Die Westinghouse Electric Company LLC – ein Unternehmen der Toshiba Corporation – hat am 1. Juli 2013 einen Antrag für Fördermittel beim amerikanischen Department of Energy (DOE) eingereicht, um die Entwicklung und Herstellung ihres kleinen, modularen Leichtwasser-Reaktorsystems (Small Modular Reactor, SMR) zu beschleunigen.

Wie bereits die Holtec International Inc. und die NuScale Power LLC reichte die Westinghouse ihren Antrag auf SMR-Fördergelder fristgerecht beim DOE ein.

An einer ersten Bewerbungsrunde für SMR-Fördermittel im letzten Jahr hatte das DOE die Anträge der Westinghouse sowie weiterer Unternehmen nicht berücksichtigt und die zur Verfügung stehenden Fördermittel ganz dem SMR-Projekt der Generation mPower LLC zugesprochen. Im März 2013 stellte das DOE in Aussicht, ebenfalls mittels Kostenbeteiligungs-Partnerschaften weitere SMR-Projekte mitzufinanzieren. Daraufhin entschied die Westinghouse, an dieser zweiten Ausschreibung teilzunehmen. Der Westinghouse-SMR ist ein Druckwasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 225 MW, dessen passive Sicherheitssysteme und -komponenten laut Westinghouse Bestandteile der AP1000-Auslegung und somit bereits lizenziert sind.

SMR-Brennelemente in der Testphase

Die Westinghouse gab zudem bekannt, dass sie zwei Test-Brennelemente für ihren SMR am Standort Columbia im amerikanischen Bundesstaat North Carolina hergestellt und montiert hat. Dies sei ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Westinghouse-SMR, erklärte Kate Jackson, CTO der Westinghouse. Damit nähere er sich dem Ziel, als erster SMR auf dem globalen Markt erhältlich zu sein.

Bevor die hydraulischen Tests beginnen, werden laut Westinghouse letzte Vorbereitungen an den beiden Brennelementen durchgeführt. Die hydraulischen Prüfungen sollen bis August 2013 dauern.

Quelle: 
M.A. nach Westinghouse, Medienmitteilung, 1. Juli 2013