ETH- und PSI-Studie unterstreicht Bedeutung der Technologieoffenheit
Das Nuklearforum Schweiz würdigt die heute veröffentlichte Studie von ETH Zürich und Paul Scherrer Institut (PSI) als wichtigen Beitrag zur energiepolitischen Debatte. Die Studie zeigt, dass neue Kernkraftwerke unter bestimmten wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen Teil eines kostenoptimalen, klimaneutralen Schweizer Energiesystems sein können.

Gleichzeitig betonen die Autoren und Autorinnen ausdrücklich, dass ihre Studie keine Empfehlung für oder gegen neue Kernkraftwerke abgibt, sondern unterschiedliche Szenarien analysiert. «Die Studie ist keine Absage an neue Kernkraftwerke. Sie zeigt vielmehr auf, unter welchen Voraussetzungen Kernenergie wirtschaftlich sinnvoll in das zukünftige Schweizer Energiesystem integriert werden kann. Welche Rahmenbedingungen künftig gelten sollen, ist letztlich eine politische Entscheidung», sagt Hans-Ulrich Bigler, Präsident des Nuklearforums Schweiz.
Die Studie zeigt zudem, dass Kernenergie und erneuerbare Energien gemeinsam Teil eines zukünftigen Energiesystems sein können und dass neue Kernkraftwerke unter geeigneten Rahmenbedingungen die Winterstromimporte reduzieren können. «Gerade deshalb ist die Aufhebung des gesetzlichen Neubauverbots der richtige Weg. Wer technologieoffen entscheiden will, darf eine Option nicht bereits heute per Gesetz ausschliessen. Ob und wann tatsächlich neue Kernkraftwerke gebaut werden, entscheiden später Wirtschaftlichkeit, Investitionsbereitschaft und der künftige Strombedarf», so Bigler.
Die erwähnte Studie von ETH und PSI finden Sie hier
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