Deutschland: Allianz zur Fusionsforschung wird erweitert

Die im Oktober 2025 geschaffene Länderallianz für Fusionsforschung hat einen weiteren Partner. Neben den Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein ist Anfang Januar 2026 Baden-Württemberg der Allianz beigetreten.

3. Feb. 2026
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst von Baden-Württemberg
Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst von Baden-Württemberg: «Wir treten der Fusionsallianz bei, weil Deutschland seine Führungsrolle in der Fusionstechnologie nicht nur sichern, sondern mutig ausbauen muss. Der Weg hin zu Fusionskraftwerken ist ein weltweiter Wettlauf um die Energie der Zukunft. Das KIT in Karlsruhe spielt eine ganz entscheidende Rolle bei der Entwicklung der relevanten Technologien.»
Quelle: Amrei Schulz /Photothek Media Lab

Die neue Länderallianz für Fusionsforschung ist ein Zusammenschluss von gegenwärtig sieben deutschen Bundesländern zur gemeinsamen Förderung und Koordinierung der Fusionsforschung. Sie haben alle relevante Forschungsstandorte und entsprechende Fachkompetenzen.

Ziel der Allianz ist es, die Entwicklung der Fusionsenergie als langfristige, klimaneutrale und grundlastfähige Energiequelle voranzubringen. Dazu werden Forschungsaktivitäten gebündelt, Infrastrukturen gemeinsam weiterentwickelt und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Bund und europäischer Ebene abgestimmt.

Inhaltlich konzentriert sich die Allianz auf die beiden zentralen Fusionsansätze Magneteinschlussfusion und laserinduzierte Fusion sowie auf Querschnittsthemen wie Materialforschung, Tritiumtechnologien, Grossforschungsanlagen oder die Ausbildung von Fachkräften.

Die Partner wollen zudem die Brücke zur Wirtschaft festigen und ausbauen, um die Innovationskraft der Unternehmen einzubinden und schlussendlich Wertschöpfung in dieser Hochtechnologie in Deutschland sicherzustellen.

Quelle

M.A. nach Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Medienmitteilung, 31. Oktober 2025 und Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst von Baden-Württemberg, Medienmitteilung, 8. Januar 2026

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