Doktorandentag des Departements Nukleare Energie und Sicherheit am PSI 2011

Zum dritten Mal hat das Departement für Nukleare Energie und Sicherheit (NES) seinen Doktorandentag durchgeführt. 21 Doktorandinnen und Doktoranden stellten ihre Forschungsarbeiten vor, begutachtet von einer Jury, die am Schluss des Tages die drei besten Präsentationen mit einem vom Nuklearforum Schweiz gesponserten Preis auszeichneten.

15. Juni 2011
Die drei Preisträger (vorne, von links): Kaichao Sun (Sieger drittes Doktorandenjahr), Torsten Betschart (Sieger erstes Doktorandenjahr) und Hygreeva Kiran Namburi (Sieger zweites Doktorandenjahr). Im Hintergrund die Jury: Michaël Plaschy, Rakesh Chawla, Michael Schorer (Nuklearforum, nicht Jurymitglied), Claude Degueldre, Jean-Marc Cavedon, Ines Günther-Leopold und Urs Berner.
Die drei Preisträger (vorne, von links): Kaichao Sun (Sieger drittes Doktorandenjahr), Torsten Betschart (Sieger erstes Doktorandenjahr) und Hygreeva Kiran Namburi (Sieger zweites Doktorandenjahr). Im Hintergrund die Jury: Michaël Plaschy, Rakesh Chawla, Michael Schorer (Nuklearforum, nicht Jurymitglied), Claude Degueldre, Jean-Marc Cavedon, Ines Günther-Leopold und Urs Berner.
Quelle: PSI

NES-Vorsteher Jean-Marc Cavedon zeigte sich vom wissenschaftlichen Niveau der diesjährigen Präsentationen beeindruckt und dankte dem Nuklearforum für die Unterstützung des Doktorandentags. Bemerkenswert ist auch, dass sich alle Doktoranden präzise an die vorgegebene kurze Präsentationszeit hielten und es ihnen gelang, die wichtigsten Aspekt der eingesetzten Methodik und die zentralen Ergebnisse oder Zwischenergebnisse in knapper Form darzulegen.

Die Preise des Nuklearforums wurden in drei Kategorien vergeben: Für das beste Poster der Doktoranden im ersten Jahr, für die beste Präsentation der Doktoranden im zweiten Jahr, und für die beste Präsentation der Doktoranden im dritten Jahr.

Die diesjährigen Preisträger

Ausgezeichnet für das beste Poster wurde Torsten Betschart (Schweiz) vom Labor für Thermohydraulik (LTH). Seine Arbeit befasst sich mit der messtechnischen Analyse von Zweiphasenströmungen im Dampferzeuger eines Druckwasserreaktors bei einem schweren Störfall (Titel: «High resolution flow structure investigations in tube bundles»).

Als Sieger unter den Doktoranden im zweiten Jahr wählte die Jury Hygreeva Kiran Namburi (Indien) vom Labor für Nukleare Materialien (LNM) für seine Untersuchungen zur Rissbildung in den Zirkalloy-Hüllrohren des Kernbrennstoffs nicht nur während des Betriebs im Reaktor, sondern auch während der anschliessenden Abkühl- und Lagerzeit (Titel: «Delayed hydride cracking in zircaloy-2 fuel cladding tubes»). Namburi hatte bereits im Vorjahr den Preis für das beste Poster erhalten.

Der Preis für die Teilnehmer aus dem dritten Doktoratsjahr erhielt Kaichao Sun (China) vom Labor für Reaktorphysik und Systemverhalten (LRS). Sun befasst sich mit Blaseneffekten in natriumgekühlten Schnellen Brütern und der sicherheitstechnischen Beherrschung dieses Phänomens (Titel: «Neutronics design optimization for a 3600 MWth SFR»). Ein Patent ist angemeldet.

Quelle

M.S.

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