EU-Kommission zu Nuklearmedizin, Radiologie und Strahlentherapie

Die EU-Kommission hat am 6. August 2010 zuhanden des Europäischen Parlaments und des Rats verschiedene Vorschläge verabschiedet, wie das dringliche Problem der Versorgungsknappheit bei Radioisotopen für die Nuklearmedizin gelöst werden kann. Zudem will sie den Strahlenschutz von Patienten und medizinischem Personal verbessern sowie einen Anstieg der Strahlenbelastung der Bevölkerung durch technische Fortschritte in der Computertomographie (CT) und unfallbedingte oder unbeabsichtigte Exposition in der Strahlentherapie vermeiden.

12. Aug. 2010

Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, und John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, legten die Vorschläge gemeinsam vor.

Unter anderen, will die Kommission die derzeitige Rechtsvorschrift – Richtlinie 97/43/Euratom – verschärfen. Dies werde 2011 im Rahmen einer allgemeinen Konsolidierung der Rechtsvorschriften im Bereich des Strahlenschutzes erfolgen. Zudem will die Kommission Angehörige medizinischer Berufe für ihre Verantwortung sensibilisieren, den Strahlenschutz unterstützen, eine nachhaltige Versorgung mit Radioisotopen sichern, deren Nutzung sowie die Forschung fördern, Finanzierungsmechanismen für eine nachhaltige Versorgung mit Radioisotopen einführen und die internationale Zusammenarbeit vorwärts bringen.

Quelle

M.A. nach EU, Medienmitteilung, 6. August 2010

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