Eurelectric zur kalifornischen Stromkrise

Nun hat sich auch Eurelectric zur kalifornischen Sromproduktionskrise geäussert:

19. Mai 2001

In dieser Art könne das in Europa nicht vorkommen. Kalifornien habe einen schlechten Energiemix, und folgende Schwachpunkte kennzeichneten die dortige Stromindustrie:

  • Eine Umweltpolitik, die den Bau von neuen Produktionsanlagen unattraktiv macht,
  • zu wenig Übertragungskapazität zu Nachbarstaaten,
  • ein Energiemix, der zu fest auf gasbefeuerte Kraftwerke abstützt,
  • Elektrizitätsversorgungsunternehmen mussten ihre Produktionsanlagen verkaufen und müssen sich am Spotmarkt eindecken; langfristige Absicherungsverträge sind nicht erlaubt,
  • es gibt vermehrt Möglichkeiten, den Markt zu manipulieren,
  • die privaten Stromkunden profitieren von gesetzlich limitierten Preisen und haben wenig Anreiz zum Sparen.

Die Eurelectric-Analyse basiert auf Überlegungen, wie sie ähnlich schon vom Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) Anfang Jahr vorgestellt worden sind.
Eurelectric ist die Interessenvertreterin der europäischen Strombranche mit Sitz in Brüssel.

Quelle

H.K. nach NucNet von 20. Mai 2001

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