Europäische Energieunternehmen gründen Aus- und Weiterbildungsakademie

Die Unternehmen Areva, EnBW, E.ON, Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK), Urenco und Vattenfall haben sich darauf verständigt, die European Nuclear Energy Leadership Academy zu gründen. Die Europäische Kommission hat das Projekt begrüsst, das auf eine Initiative innerhalb des European Nuclear Energy Forum (Enef) zurückgeht.

26. Juli 2009

Die am 16. Juli 2009 unterzeichnete Absichtserklärung definiert sowohl die grundlegenden Prinzipien als auch die nächsten konkreten Schritte auf dem Weg zur Gründung der European Nuclear Energy Leadership Academy.

Einzigartig in Europa

Die Absichtserklärung zeigt die Bedeutung, welche die beteiligten Partner der Technologie auch künftig im europäischen Energiemix beimessen, schreibt die NOK. «Zum ersten Mal kooperieren europäische Unternehmen im Bereich der Kernenergie in dieser Form bei Nachwuchsförderung und Fortbildung.»

Die Akademie wird auf europäischer Ebene ein auf die Praxis zugeschnittenes Managementprogramm im Bereich Kernenergie anbieten. Zu den Inhalten werden neben grundlegenden ökonomischen, rechtlichen und technischen Fragen auch Aspekte der Regulierung und Lizenzierung, der Energiewirtschaft sowie der öffentlichen Akzeptanz der Kernenergie im Energiemix zählen.

Breite Zielgruppe

Einerseits sind Hochschulabsolventen mit unterschiedlichen Fachrichtungen als Zielgruppe des gemeinsamen Projektes vorgesehen. Andererseits wird sich das Programmangebot an Interessierte in Industrie, Verwaltung und Gesellschaft richten.

Quelle

M.A. nach NOK, EnBW und E.On, Medienmitteilungen, 16. Juli, sowie Urenco, 21. Juli 2009

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