Forschungsprogramm packt nukleare Altlasten Grossbritanniens an

Ein nationales Forschungsprogramm über vier Jahre zum Umgang mit dem radioaktiven Abfall Grossbritanniens vereinigt das Fachwissen aus der Nuklearindustrie und zehn Universitäten.

17. Jan. 2014

Am neuen nationalen Forschungsprogramm «Decommissioning, immobilisation and storage solutions for nuclear waste inventories» beteiligt sind das National Nuclear Laboratory (NNL), die Nuclear Decommissioning Authority (NDA) und die Sellafield Limited sowie der Engineering and Physical Sciences Research Council (EPSRC) und ein Konsortium aus zehn Universitäten unter der Federführung der University of Leeds. Ab Februar 2014 führen sie gemeinsam 30 Einzelprojekte durch, die vier Themen zugeordnet sind:

  • fortgeschrittene gasgekühlte Reaktoren, ausgediente Magnox- und Sonderbrennstoffe
  • Plutoniumoxid und Brennstoffrückstände
  • alte Lagerbecken und Abfälle in Lagergebäuden
  • Infrastrukturcharakterisierung, Sanierung und Schutz

Der EPSRC unterstützt das Programm mit GBP 4,9 Mio. (CHF 7,3 Mio.). Weitere Finanzmittel und Sachleistungen steuern die anderen Partner bei. Laut Prof. Simon Biggs, Direktor des Institute of Particle Science and Engineering der University of Leeds, liegt der Schwerpunkt des Programms auf der Entwicklung neuer Techniken sowie der Schaffung von Vertrauen in die sichere Lagerung und Entsorgung der nuklearen Altlasten.

Quelle

M.A. nach NNL, Sellafield und University of Leeds, Medienmitteilungen, 8. Januar 2014

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