Fortum und Google schliessen Stromabnahmevertrag für KKW Loviisa

Ein langfristiger Stromabnahmevertrag zwischen Fortum und Google soll den Weiterbetrieb und eine geplante Leistungserhöhung des finnischen Kernkraftwerks (KKW) Loviisa bis 2050 unterstützen.

23. Sep. 2026
KKW Loviisa
Von 2030 bis 2049 soll der Stromabnahmevertrag mit Google bis zu 50% der Erzeugungskapazität des finnischen KKW Loviisa umfassen.
Quelle: Nuclear power plant in Loviisa, Finland / Thomas Gartz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Das finnische Energieversorgungsunternehmen Fortum und der Tech-Gigant Google haben einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit einer Laufzeit von 22 Jahren abgeschlossen. Er tritt 2028 in Kraft und soll von 2030 bis 2049 bis zu 50% der Erzeugungskapazität des finnischen Kernkraftwerks Loviisa umfassen.

Loviisa verfügt über zwei WWER-V-213-Druckwasserreaktoren mit je 507 MW Leistung. Fortum investiert rund EUR 1 Mrd. in die Verlängerung der Betriebsdauer des Kernkraftwerks bis 2050. Die Vereinbarung mit Google soll zusätzlich zu einer bereits geplanten Leistungserhöhung um 38 MW eine weitere Erhöhung um 10 MW ermöglichen.

Die beiden Unternehmen unterzeichneten zudem eine Absichtserklärung, um neue Kernenergie, erneuerbare Energien, Flexibilitätskapazitäten und Dienstleistungen für das Energieportfoliomanagement zu prüfen.

Quelle

N.E. nach NucNet, 9. September 2026

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