L-3 Mapps erneuert Daya-Bay-Simulator
Die kanadische L-3 Communications Mapps (L-3 Mapps) ersetzt im Auftrag der Guangdong Nuclear Power Joint Venture Co. Ltd. (GNPJVC) das Input-Output-System am Vollsimulator des chinesischen Kernkraftwerks Daya Bay.

Das bestehende Input-Output-System des Vollsimulators von Daya Bay ist seit 1992 im Einsatz und wurde von der Thomson-CSF geliefert. Die L-3 Mapps ersetzt nun über 13’000 Input-Output-Kanäle sowie Bediengeräte des Vollsimulator-Kontrollraums wie das Synchronoskop, den Stabspositionsindikator und den Tongenerator mit massgefertigten Versionen. Die Arbeiten werden ab sofort ausgeführt. Das neue System soll laut L-3 Mapps im vierten Quartal 2014 einsatzbereit sein. Das Unternehmen hatte bereits früher Nachrüstarbeiten am Vollsimulator durchgeführt.
Am Standort Daya Bay stehen seit 1993 und 1994 zwei Druckwasserreaktoreinheiten französischer Auslegung mit einer Leistung von je 944 MW in Betrieb.
Quelle
M.A. nach L-3 Mapps, Medienmitteilung, 9. Januar 2014