Oklo: Ausbildungskonzept für Operateure von ganzer Reaktorflotte

Der amerikanische Reaktorentwickler Oklo arbeitet mit der Nuclear Regulatory Commission an einer Methodik zur Ausbildung von Operateuren für eine künftige Flotte von Hunderten Aurora-Kraftwerken.

4. Sep. 2026
Caroline DeWitte
Oklo-Mitgründerin und Chief Operating Officer Caroline DeWitte.
Quelle: Caroline DeWitte via X

Oklo-Mitgründerin und Chief Operating Officer Caroline DeWitte erklärte in einem Podcast der American Society of Mechanical Engineers (ASME), das Unternehmen arbeite mit der amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (NRC) an einem sogenannten Topical Report. Dieser soll eine Methodik dafür festlegen, wie Operateure ausgebildet werden können, um nicht nur ein einzelnes Kraftwerk, sondern eine Flotte von Hunderten Anlagen zu betreiben.

Oklo entwickelt Schnelle Kernspaltungsreaktoren, darunter Pluto, ein Projekt für einen Schnellen Testreaktor, sowie den Mikroreaktor Aurora Powerhouse, der bis zu 75 MW sauberen Strom und Wärme erzeugen soll. Als Brennstoff soll High-Assay Low-Enriched Uranium (Haleu) oder recycelter Kernbrennstoff zum Einsatz kommen.

DeWitte zufolge investiert Oklo zudem in Komponentenhersteller, um seine Lieferkette für den Bau einer grösseren Zahl von Anlagen auszubauen.

Quelle

N.E. nach NucNet, 2.9.2026

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