Schweiz wieder an der europäischen Fusionsforschung beteiligt

Seit dem 1. Januar 2026 beteiligt sich die Schweiz dank des Ende 2025 unterzeichneten EU-Programmabkommens wieder offiziell am Iter-Projekt. Dieses Abkommen bestätigt die Assoziierung der Schweiz an den wichtigsten Förderprogrammen der EU für Forschung und Innovation, nachdem die Verhandlungen 2021 unterbrochen worden waren.

22. Jan. 2026
Fusionsforschung in der Schweiz (Symbolbild)
Paolo Ricci, Direktor des Swiss Plasma Center: «Das Engagement der Schweiz im europäischen Fusionsprogramm ist unerlässlich, um die langfristige Energieversorgungssicherheit und die Entwicklung von Kompetenzen mit hohem Mehrwert im Einklang mit den Klimazielen zu unterstützen.»
Quelle: Zeljko Gataric

«Wir begrüssen die Integration der Schweiz in das Horizon-Europe-Programm und das Euratom-Forschungs- und Ausbildungsprogramm herzlich», sagte Paolo Ricci, Direktor des Swiss Plasma Center (SPC). Dieser entscheidende Schritt war am 10. November 2025 in Bern offiziell von Bundesrat Guy Parmelin und der Europäischen Kommissarin Ekaterina Zaharieva mit der Unterzeichnung des EU-Programmabkommens (EUPA) bestätigt worden.

Die Assoziierung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2025 und umfasst nicht nur das Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe, sondern auch das ergänzende Euratom-Programm sowie das Digital Europe Programme. Die Teilnahme der Schweiz am Iter-Projekt – dem globalen Eckpfeiler der Fusionsforschung – wurde am 1. Januar 2026 wieder aufgenommen, was die volle Rückkehr der Schweiz in das europäische Fusionsforschungs-Ökosystem markiert.

Quelle

M.A. nach EPFL, Medienmitteilung, 19. Januar 2026

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