Singapur und Südkoreas KHNP vereinbaren Zusammenarbeit zu SMRs

Die Energiemarktbehörde von Singapur (Energy Market Authority - EMA) und Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei kleinen, modularen Reaktoren (SMRs) unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie das Potenzial fortgeschrittener Kerntechnologien für die Energiezukunft des Stadtstaates prüfen.

6. März 2026
Ansicht eines Hochhauses
Der Stadtstaat Singapur könnten selbst bei maximalem Solarausbau nur rund 10% seines Energiebedarfs durch Photovoltaik decken.
Quelle: Pixabay

Im Rahmen eines bilateralen Treffens in Singapur haben die EMA und das südkoreanische Unternehmen KHNP eine Absichtserklärung zur zivilen nuklearen Zusammenarbeit unterzeichnet. Es ist die erste entsprechende Vereinbarung zwischen einem südkoreanischen Kernenergieunternehmen und einer singapurischen Regierungsbehörde.

Geplant sind gemeinsame Studien zum möglichen Einsatz von SMRs in Singapur. Zudem umfasst die Kooperation die Ausbildung von Fachkräften sowie den Austausch technischer Informationen und bewährter Verfahren.

Singapur ist stark von Erdgas- und Stromimporten abhängig und verfügt nur über begrenzte Flächen für erneuerbare Energien. Laut einem Regierungsbericht von 2025 könnten selbst bei maximalem Solarausbau nur rund 10% des Energiebedarfs durch Photovoltaik gedeckt werden.

Energieminister Tan See Leng erklärte kürzlich, Singapur prüfe den Einsatz fortgeschrittener Kerntechnologien ernsthaft. Das Land orientiere sich dabei am Meilenstein-Ansatz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und sei offen für Partnerschaften unter anderem mit den USA, Frankreich und Südkorea.

Quelle

S.D. nach NucNet, 2. März 2026

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