Studsvik und Westinghouse kooperieren bei Stilllegungsarbeiten
Die schwedische Studsvik AB und die Westinghouse Electric Company haben einen Vertrag unterzeichnet, der die Zusammenarbeit der Unternehmen bei der Durchführung von Stilllegungsarbeiten für Kernkraftwerke in Europa zunächst mit Schwerpunkt auf dem deutschen und den schwedischen Markt zum Ziel hat.
Die Studsvik und die Westinghouse firmieren für ihr gemeinsames Geschäftsgebiet unter dem Markennamen «ndcon» (Nuclear Decommissioning Consortium by Studsvik and Westinghouse).
Sie begründen ihren Schritt mit der zunehmenden Anzahl an Kernkraftwerken, die in den nächsten 15–20 Jahren rückgebaut werden müssen, sei altersbedingt oder aus politischen Gründen. Schon nur in Deutschland seien im Rahmen des beschleunigten Kernenergieausstiegs bereits 8 der 17 Kernkraftwerkseinheiten abgeschaltet worden und die restlichen neun Anlagen würden in den nächsten zehn Jahren schrittweise vom Netz genommen. Aufgrund ihrer ergänzenden Erfahrungen seien beide Unternehmen mit der neuen Kooperation in der Lage, die Stilllegung und den Rückbau von Kernkraftwerken schlüsselfertig anzubieten.
Quelle
M.A. nach Westinghouse und Studsvik, Medienmitteilungen, 16. August 2012