Uranabbau in Schweden: Laramide erwirbt Explorationsbewilligungen

Das in Kanada ansässige Unternehmen Laramide Resources hat in Schweden Explorationsbewilligungen für Gebiete in zwei aussichtsreichen Uranregionen erworben. Nun plant es dort die Uranvorkommen genauer zu erkunden und Bohrziele festzulegen. Laramide will damit einen Beitrag zum Aufbau einer europäischen Uranversorgungskette leisten.

21. Aug. 2026
Schwedische Flagge
In Schweden können seit Anfang 2026 wieder Explorationsbewilligungen und Abbaukonzessionen für Uran erteilt werden.
Quelle: Unif via Pixabay

Laramide Resources, ein in Kanada ansässiges Unternehmen zur Entwicklung und Erkundung von Uranlagerstätten, hat Explorationsbewilligungen in den Uranregionen Hotagen in Mittelschweden und Arjeplog-Arvidsjaur in Nordschweden erworben. Nach Angaben des Unternehmens liegen die bewilligten Flächen in geologisch sehr aussichtsreichen Regionen mit zahlreichen bekannten Uranvorkommen und -lagerstätten, darunter Kläppibäcken und Pleutajokk.

In beiden Gebieten wurden bereits über mehrere Jahrzehnte hinweg Uranvorkommen erkundet. Nachdem Schweden 2018 den Uranabbau verboten und Uran aus der Liste der Konzessionsmineralien gestrichen hatte, konnten keine Explorationsbewilligungen und Abbaukonzessionen speziell für Uran mehr erteilt werden. Inzwischen setzt Schweden wieder stärker auf die Kernenergie und verfügt zugleich über bedeutende Uranvorkommen. Seit dem 1. Januar 2026 ist Uran wieder als Konzessionsmineral eingestuft, sodass wieder Explorationsbewilligungen und Abbaukonzessionen für Uran erteilt werden können.

Als Nächstes will Laramide historische Explorationsdaten digitalisieren und mit vorhandenen geophysikalischen und geochemischen Datensätzen zusammenführen. Auf dieser Grundlage sollen besonders aussichtsreiche Gebiete priorisiert und moderne Geländeüberprüfungen sowie die Festlegung von Bohrzielen vorbereitet werden. Das Unternehmen sieht in den schwedischen Explorationsbewilligungen einen kostengünstigen Einstieg in eine der aussichtsreichsten Uranregionen Europas und die Möglichkeit, sich in einer entstehenden europäischen Uranversorgungskette zu positionieren.

Quelle

B.G. nach NucNet, 18. August 2026

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