Urek-S befürwortet technologieoffene Energiepolitik 

Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (Urek-S) hat sich an ihrer Sitzung vom 19. Januar 2026 klar für die Technologieoffenheit in der Schweiz und für den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)» ausgesprochen. Mit 10 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung empfiehlt die Kommission die Annahme des Gegenvorschlags und unterstreicht damit die Bedeutung einer technologieoffenen Energiepolitik für die künftige Stromversorgung der Schweiz.  

20. Jan. 2026
Bundeshaus
Im Bundeshaus in Bern hat sich die Urek-S mit deutlicher Mehrheit für die Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke ausgesprochen.
Quelle: Nuklearforum Schweiz (KI-generiertes Bild)

Die Urek-S betont, dass damit mehr Handlungsspielraum geschaffen wird, um inländische Produktionskapazitäten auszubauen und die Versorgungssicherheit langfristig zu stärken. Die Technologieoffenheit soll es ermöglichen, künftige Bedürfnisse der Stromnachfrage besser abzudecken und Importabhängigkeiten zu reduzieren.  

Die Kommission stellt zudem klar, dass der indirekte Gegenvorschlag keine direkte Finanzierungsregelung enthält, sondern lediglich die grundsätzliche Möglichkeit neuer Anlagen eröffnet. Sie lehnt es ab, Subventionen explizit auszuschliessen, da dies den Handlungsspielraum unnötig einschränken würde. 

Quelle

S.D. nach Urek-S, Medienmitteilung, 20. Januar 2026 

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