USA: Oklo bringt Genehmigung seines Reaktors voran

Oklo hat eine Vereinbarung mit dem DOE unterzeichnet, um die Planung, den Bau und den Betrieb seines Mikroreaktors Aurora Powerhouse am Idaho National Laboratory zu unterstützen. 

27. März 2026
Rendering des Aurora Powerhouse
Rendering des Mikroreaktors Aurora Powerhouse von Oklo
Quelle: Oklo und Gensler

Der amerikanische Reaktorentwickler Oklo hat eine Vereinbarung (Other Transaction Agreement, OTA) mit dem amerikanischen Department of Energy (DOE) unterzeichnet, um die Planung, den Bau und den Betrieb seines ersten Mikroreaktors Aurora Powerhouse am Standort des Idaho National Laboratory (INL) zu unterstützen. Dies geschah im Rahmen des Reactor Pilot Program (RPP) des DOE.

Nach anschliessender Genehmigung des Nuclear Safety Design Agreement (NSDA), einer ersten sicherheitstechnischen Freigabe der Reaktorauslegung im Rahmen des DOE-Genehmigungsverfahrens für das Aurora Powerhouse, beantragte Oklo umgehend die Prüfung seiner Preliminary Documented Safety Analysis (PDSA) durch das DOE. Das NSDA stellt den ersten Schritt im Genehmigungs- und Lizenzierungsprozess des Reactor Pilot Program dar.

Das Reactor Pilot Program, wurde vom DOE im Juni 2025 lanciert. Die Behörde wird unter eigener Aufsicht die Erprobung und Einführung fortgeschrittener Demonstrationsreaktoren beschleunigen. Dazu hat sie elf Reaktorprojekte ausgewählt – SMRs und Mikroreaktoren, aber auch Reaktoren der Generation IV wie das Aurora Powerhouse. Mindestens drei Reaktoren des Pilotprogramms sollen bis zum 4. Juli 2026 erste Kritikalität ausserhalb der nationalen Labore erreichen. Das Programm wurde aufgrund von Präsident Trumps Executive Order zur Reform der Kernreaktortests lanciert.

Quelle

N.E. nach WNN und DOE, 18. März 2026

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