Von der Forschung in die Bildung – Margret Baumann über Fakten und Verantwortung

In der vierten Folge der Mini-Serie von Women in Nuclear (WiN) Schweiz teilt Margret Baumann ihre persönliche und berufliche Reise in der Welt der Nukleartechnik. Die heutige Bildungsfachfrau und Chemieingenieurin blickt auf acht Jahre intensive Forschung am Paul Scherrer Institut (PSI) zurück.

21. Apr. 2026
Margret Baumann
Margret Baumann
Quelle: Nuklearforum Schweiz

Im Plutoniumlabor der Gruppe Aktinidenchemie lernte sie die Kerntechnik von Grund auf kennen. Baumann beschreibt offen, wie sie durch die wissenschaftliche Arbeit ihre anfängliche Skepsis verlor: «Ich habe gelernt, wie man mit Gefahren umgeht, wie man sich schützt und Gefahren jederzeit messen kann.» Diese Praxiserfahrung bildet heute das Fundament für ihre Überzeugung, dass komplexe Technologien eine faktenbasierte Einordnung benötigen.

Neben der fachlichen Komponente betont Baumann die generationenübergreifende Verantwortung. Als Mutter ist ihr eine sichere Stromversorgung ein Kernanliegen, um den Lebensstandard in der Schweiz auch für die Zukunft zu sichern. Sie sieht die Lösung in einem bewährten Duo: der Kombination aus Wasser- und Kernenergie.

Die Videoreihe von WiN Schweiz zeigt mit diesem Porträt einmal mehr, wie vielfältig die Biografien von Frauen in der Kerntechnik sind und welche zentrale Rolle die Wissenschaft bei der Bewertung von Energieträgern spielt.

Hier geht's zum Video:

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Fakten statt Angst: Margret Baumann über Forschung und Bildung

Quelle

E.B.

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